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Globale Aktienindices mit leichten Zugewinnen 03.08.2012
Erste Group Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienindices konnten in der vergangenen Woche leichte Zugewinne erzielen, so die Analysten der Erste Group Bank.
Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) sei um 1,1% gestiegen, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) um 0,6%, sowie der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) um 0,4%. Die meisten asiatischen Aktienbenchmarks hätten ca. 3% stärker tendiert. Der indische Nifty 50 (ISIN XC0006013996 / WKN 601399) habe um 3,7% zugelegt, der taiwanesische Aktienmarkt um 3,6%. Auch japanische Aktien seien mit einem Wochenplus von 2,6% (Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244)) relativ stark gewesen. Auffallend sei die anhaltende Schwäche des Shanghai Composite Index, der 2,9% verloren habe und der damit seit Jahresanfang eine negative Performance von -1% aufweise.
Fast alle europäischen Sektorindizes hätten stärker tendiert. Der Bereich Gesundheitswesen habe mit 2,2% am stärksten zugelegt. Auch Einzelhandelstitel (+1,8%) und Nahrungsmittel- und Getränkeaktien (1,7%) hätten sich wesentlich besser als der breite europäische Aktienmarkt entwickelt. Nur die Medienbranche (-1,3%) und die Baumaterialienhersteller (-1,9%) hätten in Europa eine negative Entwicklung gezeigt.
In den USA hätten die Banken (-1,6%) und die Hersteller von Baumaterialien (-8,1%) zu den stärksten Verlierern gezählt, während die Sektoren Computer & Zubehör (+4,3%), Medien (+2,5%) und Biotechnologie (+2,3%) die Wertentwicklung des S&P 500 bei weitem übertroffen hätten.
Die Aktien der sozialen Netzwerke würden unbeliebt bleiben. LinkedIn (ISIN US53578A1088 / WKN A1H82D), ein Softwareunternehmen dessen Aktien bisher relativ gut performt hätten, habe zwar den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich steigern können (auf USD 228 Mio. bzw. +88%), der Nettogewinn sei jedoch um 38% auf USD 2,81 Mio. gefallen. Die aktuelle Marktkapitalisierung liege derzeit bei USD 9,7 Mrd.(!). Damit betrage das Kurs/Umsatzverhältnis 13. Das sei weitaus zu viel für eine positive Performanceerwartung in den kommenden Monaten. Die Aktie werde voraussichtlich weiter unter Verkaufsdruck kommen.
Auch die Facebook-Aktie (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX) biete auf dem derzeitigen Kursniveau keine Fantasie für Investoren. Die Verkaufsempfehlung bleibe weiter aufrecht. Das baldige Auslaufen der Sperrfristen für Aktien von Facebook-Mitarbeitern sollte den Verkaufsdruck erhöhen. Die trotz des Kursrückgangs immer noch sehr hohe Bewertung der Aktie stehe angesichts eines nicht vollständig ausgereiften Geschäftsmodells ebenfalls einer positiven Performanceerwartung entgegen.
Die Energie- und Rohstoffpreise seien zuletzt (in USD) leicht gesunken. Der WTI-Ölpreis sei um 2,6% gefallen, Kupfer um 1,9% sowie Aluminium um 2,3%. Der Goldpreis sei um 1,7% gefallen, notiere aber in EUR sehr nahe dem Rekordniveau des letzten Jahres. Der Bullenmarkt dieses Edelmetalls bleibe intakt.
Die Volatilität an den Märkten sei aktuell relativ niedrig, was grundsätzlich positiv für die Aktienmärkte zu werten sei. Der Dollarindex sei zuletzt ebenfalls nicht mehr gestiegen. Auch das sei ein positives Signal für Aktien. Investoren würden aber derzeit eindeutig die defensiven Papiere bevorzugen. Dies sollte für den Rest dieses Jahres weiter so bleiben. In Summe erwarte man für die kommende Woche einen leichten Anstieg der wichtigsten Leitindices. (03.08.2012/ac/a/m)
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