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Internationale Aktienindices tendierten mehrheitlich stärker


20.07.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - In der letzten Woche tendierten die breiten Aktienindices der etablierten Märkte zumeist stärker, so die Analysten von Erste Group Research.

Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 3,55%, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) 3,34% zugelegt. Auch in den USA sei die Entwicklung der wichtigsten Aktienbenchmarks positiv gewesen. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um 3,13%, der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) um 2,94% und der NASDAQ 100 Index (ISIN US6311011026 / WKN A0AE1X) um 3,48% gestiegen.

Die meisten europäischen Sektorindices hätten ebenfalls stärker tendiert. Am deutlichsten habe der Auto-Sektor zulegen können (+6,57%), aber auch die Chemie-Branche (+5,68%) und der Bereich Technologie (+5,3%) hätten zu den Wochengewinnern gezählt. Relative Schwäche hingegen hätten die Sektoren Finanz (0,82%) und Versorger (0,94%), sowie der Lebensmittel-Bereich (2,59%) gezeigt.


Die zuletzt gemeldeten US-Wirtschaftsdaten würden ein uneinheitliches Bild der aktuellen konjunkturellen Situation zeichnen. Der am Montag berichtete Empire Manufacturing Index sei mit 7,39 Punkten unerwartet gut ausgefallen. Auch die Industrieproduktion habe mit einem Plus von 0,4% im Juni etwas stärker zulegen können, als zuvor noch angenommen worden sei. Die Kapazitätsauslastung sei hingegen leicht gesunken (auf 78,9%). Deutlich schwächer sei auch der US-Konsum (-0,5%) gewesen.

In den Emerging Markets hätten die Economic Surprise Indices die Abwärtstrends vorerst beendet und würden wieder allmählich nach oben drehen. Der Economic Surprise Index für die CEE-Region sei sogar wieder im positiven Terrain angelangt. Es sehe insgesamt so aus, als würden sich die Befürchtungen der Ökonomen hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung in den Emerging Markets nicht so negativ manifestieren wie noch vor wenigen Wochen erwartet. Die konjunkturelle Abschwächung in den BRIC-Ländern sei ohne jeden Zweifel ein Faktum, aber eben doch weniger stark ausgeprägt.

Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681), der Marktführer im Prozessorbereich, habe diese Woche bekannt gegeben, dass die Umsatzprognose für dieses Jahr reduziert werde. Man erwarte für 2012 nur mehr einen Erlöszuwachs von 3 bis 5%. Diese Prognose sei zwar nicht erfreulich, aber auch nicht sehr überraschend, weil viel höhere Steigerungsraten ohnedies nicht realistisch seien. Als Hauptgrund dafür gebe Intel an, dass sich die Produktabsätze in den USA und Europa schwach entwickeln würden, aber auch in den Emerging Markets Indien und China die Auswirkungen des dort nun moderaten Wachstums spürbar seien. Was Intel derzeit nicht kommuniziert, ist das Faktum, dass heute zahlreiche Smartphone-Benutzer keine PCs mehr kaufen oder kaufen wollen und die PC-Nachfrage derzeit tendenziell einen rückläufigen Trend aufweist, so die Analysten von Erste Group Research.

Die Volatilität an den Märkten sei weiter gesunken. Die Erholung der Indices sollte sich damit fortsetzen. Viele Aktienbenchmarks würden wieder ein verbessertes Chartbild zeigen. Die Analysten von Erste Group Research gehen davon aus, dass in den kommenden Wochen ein leichter Anstieg der globalen Aktienindices realistisch ist. Ein breiter Ausschwung aller Sektoren sei allerdings nicht in Sicht. Aktien der defensiven Branchen sollten sich stabiler entwickeln und würden meist ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und erwartetem Ertrag aufweisen. (20.07.2012/ac/a/m)




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