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Schweizer Maschinenbauer litten unter Schwankungen am Devisenmarkt 16.07.2012
Liechtensteinische LB
Vaduz (www.aktiencheck.de) - Die Schweizer Maschinenbauer litten 2010/11 überdurchschnittlich unter den Schwankungen am Devisenmarkt, so die Analysten der Liechtensteinischen Landesbank.
Die derzeit stabilen Wechselkurse würden das Fahrwasser zwar beruhigen, die Seetüchtigkeit müsse jedoch dringend verbessert werden. Besonders stark sei aktuell die Portfoliokonsolidierung beim Mischkonzern OC Oerlikon (ISIN CH0000816824 / WKN 863037) zu spüren.
Nachdem im März der Verkauf der einzigen unrentablen Division (Oerlikon Solar) bekannt gegeben worden sei, würden nun laufend weitere margenschwache oder kapitalintensive Bereiche sowie Segmente, die nicht zu den Kernkompetenzen gehören würden, verkauft oder aufgegeben. Dabei seien teilweise hohe Buchgewinne erzielt worden, die den Reingewinn dieses Jahr in die Höhe katapultieren dürften. Diese Bereinigungen hätten zum Ziel, die EBIT-Marge in Zukunft auch in schwierigen Zeiten zweistellig zu halten.
Durch die Emission einer Anleihe habe OC Oerlikon zudem eine jährliche Einsparung von rund CHF 40 Mio. an Zinskosten erzielt. Aufgrund der großen Bemühungen des Managements würden die Analysten daher keinen Grund sehen, weshalb der Titel mit einem Abschlag (geschätztes P/E für 2012 von 9,5x) zu den anderen Schweizer Maschinenbauern (geschätztes P/E 14,4x) gehandelt werde. Die erwartete steuerbefreite Dividende von CHF 0,30 pro Aktie sei zudem für Privatanlager ein willkommener Bonus (erwartete Dividendenrendite: 4,0%).
Mit einem ganz anderen Problem habe momentan der Landmaschinenhersteller Bucher Industries zu kämpfen. Die Valoren würden sehr sensitiv auf Meldungen bezüglich der Eurokrise reagieren, da rund 60% ihres Umsatzes in Europa generiert würden. Nach Meinung der Analysten sei die jüngste Kurskorrektur übertrieben, zumal das Unternehmen über eine ausgezeichnete Marktstellung verfüge und nur gerade 5% des Gruppenumsatzes in Südeuropa erzielt würden.
Die Nachfrage nach Landmaschinen aus Nordamerika gestalte sich weiterhin ausgesprochen dynamisch, und das Geschäft in Deutschland und Frankreich verlaufe sehr stabil, wodurch das Vorjahresergebnis zumindest wieder erreicht werden dürfte. (Ausgabe Juli/August 2012) (16.07.2012/ac/a/m)
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