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Globale Aktienmärkte gehen in beschleunigten Abwärtstrend über


01.06.2012
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Letzte Woche hatten die Analysten der Erste Bank geschrieben: "Unserer Einschätzung nach wird sich der positive Trend an den Aktienmärkten in der kommenden Woche fortsetzen, solange keine unerwartet negativer Newsflow aus Griechenland oder Spanien auftritt."

Der negative Newsflow sei schon am Montagabend aufgetreten: Spanien müsse EUR 19 Mrd. aufbringen um die Bankia Bank zu rekapitalisieren. Die Rendite Spreads zwischen Deutschland und Italien/Spanien und die CDS auf Spanien hätten daraufhin diese Woche neue Allzeithochs erreicht. Europäische Bankenaktien seien um 3% gesunken und Bankia-Aktien hätten sich um 35% verbilligt.


Bei diesen Bewegungen gelte es zu bedenken, dass die durchschnittlichen Immobilienpreise in Spanien seit 2008 erst um ca. 22% gefallen seien. Die Anpassung der Preise sei bisher damit deutlich langsamer vonstatten gegangen als z.B .in den USA (-35%) und Irland (-38%). Die Häuserblase in Spanien habe aber Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen eindeutig größere Ausmaße als die in den USA und Irland. Die Unsicherheit über weitere Abschreibungen von Immokrediten würden die Märkte auch in Zukunft belasten.

Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) sei diese Woche um 0,9%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) um 0,8% und der Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) um 0,2% gefallen. Zyklische Sektoren wie Banken, Rohstoffe und zyklischer Konsum seien sowohl in den USA als auch in Europa gesunken. Die Perfromance von einzelnen Sektoren in Europa sei dabei wieder deutlich schwächer gewesen als in den USA. Seit September 2011 habe der S&P 500 den STOXX 600 jetzt um 19% outperformt. Die Empfehlung der Analysten sei damit aufgegangen.

Mit Blick auf die höhere Profitabilität und Flexibilität der US-Firmen, dem deutlich stärkeren Technologiesektor und der besseren demografischen Entwicklung in den USA werde sich dieser Trend nach Meinung der Analysten weiter fortsetzen. Der Trend werde auch von den Einkaufsmanagerindices weiter bestätigt. Zum Vergleich: Der ISM in den USA stehe bei 54,8. Für Heute Nachmittag (16:00 Uhr) werde ein Rückgang auf 53,8 erwartet. Damit würde der Index deutlich über der Wachstumsmarke von 50 bleiben.

Die Aktienmärkte würden gerade in einen beschleunigten Abwärtstrend übergehen. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) sei unter die 200-Tageslinie gefallen. Der breite STOXX 600 notiere unter der wichtigen Marke von 240 Punkten. Die Fallhöhe zu den nächsten Tiefs aus 2011 betrage 10%. Das wahrscheinlichste Szenario, das zu einer Trendumkehr führen würde, seien Liquiditäts-Eingriffe der EZB oder FED oder politische Maßnahmen aus Berlin/Brüssel. Der Druck der Märkte sei aufgebaut und werde die Ansicht der Analysten anhalten. (01.06.2012/ac/a/m)



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