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Schweizer Versicherer: Bâloise und Swiss Life verfolgen unterschiedliche Geschäftsstrategie


21.05.2012
Liechtensteinische LB

Vaduz (www.aktiencheck.de) - Der Schweizerische Bundesrat hat den Mindestzinssatz, zu dem Altersguthaben der obligatorischen Vorsorge verzinst werden, auf 1,5% gesenkt, berichten die Analysten der Liechtensteinischen Landesbank.

Dadurch sollten sich die operativen Margen der Versicherer im Lebengeschäft stabilisieren. Die Verbesserungen bei Gruppenversicherungen würden dabei die nachlassende Dynamik bei den Einzellebensversicherungen kompensieren.


Die beiden Schweizer Versicherer Bâloise (ISIN CH0012410517 / WKN 853020) und Swiss Life (ISIN CH0014852781 / WKN 778237) würden eine unterschiedliche Geschäftsstrategie verfolgen. Während Swiss Life sich ausschließlich auf das Lebengeschäft konzentriere, verfolge Bâloise einen Mix aus Leben- und Nichtlebengeschäft und betreibe auch Bankaktivitäten.

Das Anlageergebnis, das für einen Grossteil des Gewinnes des Lebensversicherungsgeschäftes verantwortlich sei, verringere sich seit geraumer Zeit im Einklang mit der Rendite der Schweizer Bundesobligationen. Trotz des sehr tiefen Zinsniveaus hätten sowohl Swiss Life als auch Bâloise eine relative stabile Gewinnmarge von 1,25% bzw. 0,80% im 2011 erwirtschaftet. Daher sollte es für die beiden Versicherer möglich sein, auch 2012 eine Mehrrendite zu erwirtschaften, zumal der Mindestzinssatz nun auf 1,5% reduziert worden sei. Swiss Life habe zu diesem Zweck die Quoten an Unternehmensanleihen und Immobilien in ihrem Portfolio deutlich erhöht, und Bâloise dürfte mit einem gesteigerten Immobilien-Exposure die geforderte Rendite erzielen.

In GIIPS-Staatsanleihen seien beide Versicherer nur wenig engagiert. Bâloise habe im 1. Halbjahr 2012 gar alle Bestände an griechischen und portugiesischen Staatsanleihen verkauft, und bei Swiss Life mache der GIIPS-Anteil nur gerade 6% des Aktienkapitals aus.

Die Tatsache, dass beide Firmen ihre Abhängigkeit vom Anlageergebnis reduziert haben, erachten die Analysten der Liechtensteinischen Landesbank als nicht genügend wertgeschätzt von den Marktteilnehmern. Zudem würden beide Valoren weit unter ihrem Buchwert handeln und eine attraktive Dividende bezahlen. (Ausgabe Mai/Juni 2012) (21.05.2012/ac/a/m)




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