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Globale Aktienmärkte setzten ihre Abwärtstrends fort 18.05.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte setzten ihre Abwärtstrends fort, so die Analysten der Erste Bank.
Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) habe in der letzten Woche 3,9%, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) 4,3% und der Nikkei 1,5% (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) verloren.
Nahezu alle europäischen Sektorindices hätten auch in dieser Woche negative Wertentwicklungen aufgewiesen. Die einzige Ausnahme sei diesmal der Konsumgüterbereich gewesen, der ein Plus von 0,3% erzielt habe. Der Bankenindex sei zuletzt wieder unter Druck geraten und unter seine wichtige Unterstützungslinie gefallen. Die meisten europäischen Leitindices hätten in Folge schwächer tendiert, zumal Bankenwerte häufig eine relativ hohe Gewichtung innerhalb der Indices hätten und diese dadurch belasten würden.
In den USA seien fast alle wichtigen Sektoren ins Minus gerutscht. Am geringsten sei der Kursrückgang beim Versorgersektor gewesen, der einen Verlust von nur 1,6% aufgewiesen habe.
Die Renditen von italienischen Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit seien im Wochenverlauf leicht von 5,5% auf 5,7% gestiegen. Auch bei spanischen Staatsanleihen sei ein moderater Anstieg der Renditen von 6% auf 6,2% zu beobachten gewesen. Die Flucht in deutsche Staatsanleihen habe sich, wie schon in den Wochen davor, fortgesetzt. Zehn Jahre laufenden Anleihen würden derzeit mit nur mehr 1,42% rentieren.
Der Goldpreis sei zu Wochenbeginn gefallen, habe sich aber ab Donnerstag erholt. In Summe habe Gold (in USD) einen geringfügigen Preisanstieg von 0,3% verzeichnet. Silber habe 2,2% schwächer tendiert. Die Notierungen von Erdöl seien ebenfalls zurückgegangen. Der Preis von Brent-Öl sei um 4,8% auf USD 107 gefallen.
Die Facebook-Aktie (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX) werde heute erstmals an der NASDAQ gehandelt. Der IPO-Preis betrage 38. Nachdem die Nachfrage bei USD 38 robust gewesen sei, habe sich das Unternehmen entschieden, die Anzahl der angebotenen Aktien um 25% zu erhöhen. Eine wahrscheinlich gute Entscheidung aus der Sicht der Verkäufer. Potenzielle Käufer dieser Aktie sollten vor ihrer Kaufentscheidung die Kursentwicklung beobachten und auch die Möglichkeit von Investments in Aktien attraktiverer und günstigerer Mitbewerber wie z.B. Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) überlegen.
Technisch gesehen seien die meisten Aktienindices in Abwärtstrends übergegangen. Derzeit würden die Katalysatoren für Kursanstiege fehlen. Die negativen Nachrichten aus der globalen Wirtschaft würden zunehmen, was man aus den Global Surprise-Indices ablesen könne. Investoren würden Risiken meiden und wieder verstärkt in den USD flüchten. Die Abschwächungsphase an den Aktienmärkten dürfte sich auch in der kommenden Woche fortsetzen. (18.05.2012/ac/a/m)
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