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Globale Aktienmärkte schwächer


11.05.2012
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte tendierten diese Woche abermals schwächer, so die Analysten der Erste Bank.

Die wichtigsten Leitindices hätten auf Wochensicht durchschnittlich 2,5% verloren. Das Minus habe beim S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) 2,4% betragen, der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 2,5% verloren, der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) 2,7%. Der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) habe hingegen fast 4% abgelegt. Die Leitindices der meisten Emerging Markets hätten ebenfalls verloren. Positive Ausnahmen seien nur der argentinische Merval (+5,1%), der Shanghai Composite (+0,49%) und der DJ Emerging Europe (+/- 0%) gewesen.

In Europa seien fast alle Sektorindices ins negative Terrain gerutscht. Nur die Aktien der Telekombranche hätten mit einem Plus von 2,2% zulegen können. Am schwächsten hätten sich die zyklischen Sektoren entwickelt. Der Sektor Automobilzulieferer habe 6,3% verloren, Rohstoffaktien 5%. Europäische Banken hätten sich mit einem sehr kleinen Minus von -0,02% ungewöhnlich gut behauptet. Der Bankenindex bleibe weiter in unmittelbarer Nähe seiner wichtigen Unterstützungslinie. Wie schon in der letzten Woche dargestellt, würde ein Unterschreiten dieser Linie den gesamten europäischen Aktienmarkt psychologisch belasten und unter Druck bringen, zumal die Bankenwerte in europäischen Leitindex eine relativ hohe Gewichtung hätten.

Auch in den USA seien fast alle Branchenindices ins Minus gerutscht. Nur der Versorgersektor habe ein Plus von 1,1% erzielt. Die zuletzt aufgezeigten Fakten würden zeigen, dass die Aktienmärkte derzeit von erhöhter Nervosität gezeichnet seien. Der breite Abverkauf von Aktien quer durch fast alle Sektoren sei ein Indiz, dass sich die Aktienindices demnächst voraussichtlich viel eher etwas abschwächen als wieder in Aufwärtstrends übergehen würden.


Der jüngste Anstieg des USD-Index bestätige die erhöhte Nervosität der Marktteilnehmer, während der Volatilitätsindex VIX leicht gesunken sei. In Summe sehe man also hier etwas widersprüchliche Signale, wobei der negative Aspekt des Anstiegs des USD-Indexes allerdings überwiege.

Die geringe Risikobereitschaft vieler Investoren lasse sich auch an der aktuellen Rendite von deutschen Staatsanleihen ablesen. Bei festverzinslichen Wertpapieren mit zehn Jahren Laufzeit könne nur mehr eine Rendite von 1,5% erzielt werden.

Renditen von italienischen Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit seien mit derzeit 5,5% nahezu unverändert geblieben. Die Renditen spanischer Staatsanleihen seien hingegen um 30 Basispunkte auf knapp 6% gestiegen.

Die Edelmetalle hätten schwächer tendiert. Die USD-Notiz von Gold sei um 2,6% gefallen, in Euro gerechnet sei der Goldpreis 1,2% gesunken. Die Notierungen von Erdöl seien abermals zurückgegangen. Brent-Öl sei um 3,5% auf USD 112,8 gefallen, die Sorte WTI sei um 5,5% billiger geworden und werde derzeit um USD 96,9/Barrel gehandelt.

Die Risikobereitschaft der Anleger sei gesunken. Viele Aktienindices seien in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Die Analysten würden weiterhin Chancen bei nichtzyklischen Aktien (Konsum, Pharma), aber auch bei US-Versorgeraktien und US-Telekomunternehmen sehen. Sehr zyklische Aktiensegmente (Rohstoffe, Automobilzulieferer, Baumaterialienhersteller usw.) würden sich voraussichtlich schwächer als der Gesamtmarkt entwickeln. (11.05.2012/ac/a/m)




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