|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Globale Aktienmärkte tendierten weiter schwächer 13.04.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Auch in dieser Woche tendierten die meisten Aktienindices leicht schwächer, so die Analysten der Erste Bank.
Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 0,7%, der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) 0,6% und der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) 0,8% verloren.
Die meisten asiatischen Aktienindices seien ebenfalls im Minus gewesen. Am schwächsten habe sich der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) (-2,8%) entwickelt. Der Edelmetallsektor sei im Gleichklang mit den anziehenden Edelmetallpreisen hingegen um 4,5% gestiegen.
Der Goldpreis sei um 2%, Silber um 0,6% gestiegen. Kupfer habe 1,4% schwächer notiert. Die Energiepreise hätten sich uneinheitlich entwickelt. Der Preis für die Sorte Brent sei um 1,6% auf USD 120,9/Barrel gefallen, die Ölsorte WTI habe sich leicht um 0,5% auf USD 103,7/Barrel verteuert.
Der Dollarindex bleibe stabil und signalisiere die weiterhin vorhandene Bereitschaft der Investoren außerhalb des Dollarraums Risiken einzugehen.
Die kurzfristig gestiegene Volatilität beim VIX und VDAX-Index (ISIN DE000A0DMX99 / WKN A0DMX9) habe sich rasch wieder zurückgebildet und sei weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau.
Der Ölpreis sei zuletzt wieder leicht gesunken.
Die US-Berichtssaison habe mit einer positiven Überraschung des Aluminiumherstellers Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) begonnen. Alle Unternehmensbereiche seien wieder profitabel gewesen.
J.P. Morgan Chase (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) habe einen Nettoquartalsgewinn von USD 5,38 Mrd. (USD 1,31/Aktie) berichtet. Dies sei zwar ein Rückgang um 3,1% gewesen, aber der Gewinnausweis habe den Konsensus übertroffen, welcher eine stärkere Abschwächung erwartet habe.
Das Tempo des Anstiegs der Renditen italienischer und spanischer Staatsanleihen habe sich vorerst eingebremst, eine Trendumkehr habe derzeit allerdings noch nicht stattgefunden.
Die Flucht in den Schweizer Franken halte weiter an. Die SNB stehe unter Druck, das angestrebte Niveau von 1,20 zum EURO zu verteidigen.
Das Wirtschaftswachstum in China habe sich im ersten Quartal deutlich abgekühlt. So habe das BIP-Wachstum nur mehr bei 8,1% gelegen. Im vierten Quartal habe die chinesische Volkswirtschaft einen BIP-Anstieg von 8,9% ausgewiesen. Die unterdurchschnittlichen Ergebnisse der chinesischen Einkaufsmanagerindices in den letzten Monaten hätten das niedrigere Wachstum schon angekündigt. Eine Trendumkehr der EMIs habe noch nicht stattgefunden, aber die neuesten Statistiken zur Kreditvergabe würden einen steigenden Trend zeigen. Das werde das Wachstum in den kommenden Quartalen positiv beeinflussen. Längerfristig werde das BIP-Wachstum in den kommenden Jahren nach Einschätzung der Analysten aber in den Bereich von 7% fallen.
Die Analysten der Erste Bank erwarten, dass sich in der kommenden Woche die zuletzt freundliche Tendenz an den Märkten fortsetzt. Die Risikobereitschaft der Investoren bleibe vorhanden. Derzeit würden nach wie vor die positiven Faktoren überwiegen. (13.04.2012/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|