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Globale Aktienmärkte: Fortsetzung der freundlichen Tendenz erwartet


16.03.2012
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte sind weiter im Bullenmodus, so die Analysten der Erste Bank.

Alle bedeutenden Leitindices hätten in dieser Woche deutliche Zugewinne erzielen können. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) und der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) seien um 2,7% gestiegen, der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) um 2,9%. In Europa seien vor allem deutsche Aktien stark nachgefragt gewesen. So sei der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) um 4,5% gestiegen. Relative Schwäche hätten der FTSE 100 (ISIN GB0001383545 / WKN 969378) und der spanische IBEX 35 (ISIN ES0SI0000005 / WKN 969223) (beide +1,4%) gezeigt. Die Performances des Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) (+3,6) und des TOPIX
(ISIN XC0009694107 / WKN 929694) (+3,4%) seien durch die derzeitige Yen-Abwertung abgeschwächt worden.

Unterstützt worden seien die sehr positiven Aktienperformances vom leichten Rückgang der Notierungen beim Erdöl. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI-Öl sei um 1,5% zurückgegangen. Die Edelmetalle hätten sich abgeschwächt (Gold: -2,4%, Silber -5,1%). Kupfer hingegen sei gegen diesen Trend um 3% gestiegen, ebenso Platin (+2,6).

Die Volatilitätsindices VIX und VDAX (ISIN DE000A0DMX99 / WKN A0DMX9) würden weiter sinken. Zögerliche Investoren würden durch den Rückgang der Volatilitäten jetzt verstärkt Vertrauen in die Aktienmärkte finden und mit ihren Anlagen die
derzeitigen Aufwärtstrends unterstützen. Die positiven Trends seien derzeit bei den meisten Aktienindicces intakt. Nur wenige Indizes, wie beispielsweise der Shanghai Composite (-1,9% in dieser Woche) würden negative Ausnahmen darstellen.


Die europäischen Bankaktien stabilisieren sich weiter. Der EURO STOXX-Bankenindex (ISIN EU0009658426 / WKN 965842) habe bereits eine wichtige Bodenbildung vollzogen. Andere Investmentmöglichkeiten seien zumeist wenig attraktiv. US-Staatsanleihen würden derzeit mit 2,3%, deutsche Bonds mit 2% und japanische mit 1% Ertrag rentieren. Investoren sei das aktuell zu wenig. Verstärkte Umschichtungen in Aktien seien die Folge.

Die von Eurostat ausgewiesene Inflationsrate für die Eurozone liege aktuell bei jährlich 2,7%. Das sei weit von 2% entfernt, jenem Wert, den die EZB als Ziel anstrebe. Die jüngsten Zahlen aus den USA würden eine Steigerung der Konsumentenpreise um 2,9% zeigen. Reale Renditen würden negativ bleiben.

Das Ölembargo gegen den Iran habe nicht nur in Europa negative Auswirkungen. Um im US-Wahljahr keinen zu starken Preisanstieg zu provozieren, würden die USA mit UK gemeinsam planen, die von den Regierungen kontrollierten Ölreserven freizugeben. Während EU-Diplomaten jetzt darüber beraten würden, ob man nicht einige Versicherungen hinsichtlich der Öltransporte (v.a. die chinesischen) vom Iran-Embargo befreien könnte, seien die Ölexporte Irans nach Asien stark angestiegen. Ein Beispiel dafür, wie die politisch motivierte Entscheidungen den Konsumenten und Unternehmen Schaden zufügen könnten. Höhere Steuern auf die höheren Energiepreise seien die nächste Konsequenz. Ebenso der rückläufige Private Konsum.

Die Automobilverkäufe seien in Europa im Jahresvergleich stark gesunken (-9,7%). Die Verkaufszahlen von Renault (ISIN FR0000131906 / WKN 893113) und Peugeot (ISIN FR0000121501 / WKN 852363) und Fiat (ISIN IT0001976403 / WKN 860007) (-17%) seien sehr schwach gewesen. Die Verkäufe von Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) seien in Europa um 2,1% gefallen. Die Länder Frankreich und Italien hätten einen Rückgang der Absatzzahlen um 20% bzw. 19% verzeichnet. Die Autoverkäufe in Deutschland seien hingegen unverändert gewesen.

Das CBOE-Put/Call-Ratio signalisiere mit einem Stand von 52 derzeit einen breiten Optimismus der Aktieninvestoren. Auch Mitte Juli letzten Jahres habe diese Kennzahl ebenfalls auf dem gleichen Niveau notiert.

Für die kommende Woche erwarte man eine Fortsetzung der freundlichen Tendenz an den Aktienmärkten. Aktuell seien offensichtlich noch zahlreiche Investoren bei Aktien unterinvestiert und würden bemerken, dass die Anleihenmärkte nicht die erwünschten Renditen bringen würden. Der Umschichtungsprozess von Anleihen in Aktien sollte weiter andauern. (16.03.2012/ac/a/m)




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