|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Türkei Industrieproduktion legte im Dezember 2011 stärker zu als erwartet 12.03.2012
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.aktiencheck.de) - Die Industrieproduktion in der Türkei legte im Dezember 2011 offenbar stärker zu als erwartet, nachdem sie im November noch gefallen war, berichten die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Die Inflationsrate bleibe zweistellig mit einem Anstieg von 10,4% gegenüber dem Vorjahresmonat. Haupttreiber seien nach wie vor Nahrungsmittelpreise sowie Energiekosten. Selbst die "Kernrate" ohne Lebensmittel- und Energiepreise liege mit etwa 9,6% weit über dem Zielwert der Notenbank von 5%. Die Notenbank habe daraufhin ihre Inflationsprognose nach oben korrigiert - die angestrebten 5% würden demnach wohl erst Mitte 2013 erreichbar sein. Die größte Achillesferse bleibe das sehr hohe Leistungsbilanzdefizit von aktuell rund 10% des BIP - eine Größenordnung, die langfristig nicht verkraftbar sei und wo bei einem anhaltend höheren Ölpreis zusätzliche Belastungen drohen würden.
Das sich abschwächende Kreditwachstum in der Türkei könnte in den kommenden Quartalen hingegen zu einer leichten Entspannung beim Leistungsbilanzdefizit führen. Die Zentralbank habe den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen, geldpolitisch relevant sei allerdings seit Monaten eher der Zinskorridor: Dieser sei im Februar eingeengt worden (die obere Bandbreite sei überraschend gesenkt worden) und sei als marginale Lockerung zu deuten. Dies habe sich trotz der leicht schwächeren Lira positiv auf türkische Anleihen ausgewirkt.
Der ISE-100-Index (ISIN XC000A0AEWE8 / WKN A0AEWE) in Istanbul habe im Februar um über 6% zugelegt und sei damit einer der Hauptprofiteure der weltweiten Rally bei riskanteren Vermögenswerten gewesen. (Ausgabe März 2012) (12.03.2012/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|