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S&P 500 technische Analyse 07.03.2012
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Gefahr eines Fehlausbruchs beim S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) ist nicht von der Hand zu weisen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Doch der Reihe nach: Mit dem Verlaufshoch vom 29. Februar bei 1.378 Punkten sei dem S&P 500 zuletzt der Sprung über das Jahreshoch 2011 (1.371 Punkte) gelungen. Da dieses Niveau inzwischen wieder habe preisgegeben werden müssen, müsse aktuell von einem Fehlausbruch nach Norden ausgegangen werden. Gemäß der alten Tradingweisheit "false breaks are followed by fast moves" bestehe somit ein deutliches Korrekturrisiko, zumal dieses Szenario vonseiten der quantitativen Indikatoren untermauert werde. Nach den zuvor ausgeprägten negativen Divergenzen würden in diesem Zusammenhang die Trendbrüche im Verlauf des RSI und des MACD hervorstechen, während bei der Stochastik eine klassische Topformation vorliege.
In die gleiche Kerbe schlage auch die Zyklik: So warne der Dekadenzyklus in 2er-Jahren ab Mitte März vor Kursrückgängen. Der steile Aufwärtstrend seit Anfang Oktober (aktuell bei 1.325 Punkten) definiere eine erste Unterstützung. Perspektivisch müsse aber sogar mit einem Wiedersehen der horizontalen Haltezone aus dem Tief von Ende Januar bei 1.300 Punkten und dem Hoch von Ende Oktober 2011 bei 1.293 Punkten gerechnet werden. Um die Rückschlagsrisiken zu bannen, müssten die amerikanischen Standardwerte dagegen die eingangs angeführten Hochpunkte bei 1.371/78 Punkten nachhaltig aus dem Weg räumen. (07.03.2012/ac/a/m)
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