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Globale Aktienmärkte im Aufwärtstrend 17.02.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte sind leicht angestiegen, so die Analysten der Erste Bank.
Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) habe 0,45% auf 1.358 Punkte zugelegt. Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) sei 0,25% gestiegen und der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) sei um 2,6% haussiert.
Der Hauptgrund für die Outperformance in Japan sei (wieder einmal) die Intervention der Notenbank gewesen. Die Bank of Japan (BoJ) habe am Dienstag Ankäufe von Staatsanleihen in der Höhe von 10 Billionen angekündigt. Das entspreche einer Ausweitung der Bilanzsumme der Notenbank um 7%, oder umgelegt auf ein US-QE in den USA wären dies USD 325 Mrd. Die Bank of Japan ziehe damit aber lediglich den anderen internationalen Notenbanken nach. In 2011 seien die großen Notenbankenbilanzen global wie folgt ausgeweitet worden: BoJ +11%, FED +19%, SNB +33% und EZB +36%.
Der ifo-Weltwirtschaftsklimaindikator habe sich im ersten Quartal 2012 geringfügig aufgehellt. Im Einzelnen sei der Subindex zur Lage von 86,0 Zählern im Vorquartal auf 84,1 Zähler, wogegen der Teilindex der Erwartungen auf 80,7 Zähler angezogen habe, nach zuvor 71,9 Zählern gesunken.
Die Zahlungsfähigkeit der US-Hauseigentümer habe sich verbessert: Der Anteil überfälliger Kredite sei in Q4/2011 saisonbereinigt auf 7,6% gesunken. Das sei die niedrigste Quote seit Q3/2008. Vor dem Ausbruch der US-Immobilienkrise 2007 habe die Quote bei ca. 5% gelegen.
Die Produktion im Euroraum Baugewerbe habe im Dezember zugenommen. Auf Monatssicht sei der Output der Baubranche im Euroraum um 0,3% gestiegen. In der EU27 sei er allerdings um 0,4% gesunken. Verglichen mit dem Vorjahresmonat habe die Produktion in der Eurozone um 7,8% und in der EU27 um 7,4% zugelegt.
Die spanischen Frühindikatoren seien im Dezember angewachsen. Demnach hätten sich die Frühindikatoren gegenüber dem Vormonat um 0,3% erhöht. Für November sei ein Minus von 1,0% verzeichnet worden.
Die Konjunkturerwartungen für den mittel- und osteuropäischen Raum inklusive der Türkei hätten sich im Februar erneut verbessert. Der ZEW-Index für CEE, der die Einschätzung bezüglich der Entwicklung in der Region auf Sicht von sechs Monaten widerspiegle, sei um 7,1 Punkte auf 19,5 Punkte gestiegen.
Die Pkw-Neuzulassungen in der EU seien im Januar deutlich rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der Fahrzeuge um 7,1% auf 968.769 zurückgegangen. Am stärksten sei Portugal von dem Rückgang betroffen gewesen. Dort seien fast nur noch halb so viele Neuwagen zugelassen worden. In Frankreich seien 20,7% weniger Pkw angemeldet worden, in Italien minus 16,9%. Deutschland habe dagegen ein vergleichsweise schwaches Minus von 0,4% verzeichnet. In Großbritannien sei die Zahl stabil geblieben, während Spanien sogar ein Plus von 2,5% verzeichnet habe. Absolute Tabellenspitze sei im Januar Rumänien mit einem Zuwachs von 86,4% gewesen.
Betrachte man allerdings die Performance der europäischen Autohersteller an den Börsen in 2012 (STOXX 600 Autos: +29%), so zeige sich, dass der Markt eine Erholung bei den Verkaufszahlen erwartet. Bei den Verkäufen der einzelnen Hersteller hätten deutsche Produzenten die Nase vorn. Vor allem VW (Volkswagen) (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) und Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) hätten Marktanteile gewinnen können, während französische Hersteller - insbesondere Renault (ISIN FR0000131906 / WKN 893113) - starke Verluste verkraften müssten. Der Trend werde sich nach Ansicht der Analysten fortsetzen und sie würden empfehlen, in diesem Sektor weiter in BMW (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) und VW zu investieren.
Die globalen Aktienmärkte würden sich in einem Aufwärtstrend befinden, der andauern werde. Unter anderem deshalb, weil die Notenbanken global die Geldmengen kontinuierlich ausweiten würden und so Kursanstiege entstünden. Zudem würden die wichtigsten Frühindikatoren weiter einen steigenden Trend zeigen. (17.02.2012/ac/a/m)
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