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Wiener Aktienmarkt sollte Konsolidierungsphase aufweisen 10.02.2012
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) stieg diese Woche um weitere 3,5% und ließ damit wiederum viele internationale Indices klar hinter sich, so die Analysten der Erste Bank.
Auch year-to-date sehe das Bild ähnlich aus. Die Bäume würden allerdings auch an der Wiener Börse nicht in den Himmel wachsen. Charttechnisch sehe die Lage einigermaßen überkauft aus und die 200-Tageslinie dürfte sich als schwieriges Hindernis erweisen. Die Analysten würden vorerst einmal eine Konsolidierungsphase erwarten.
Die Gewinner im ATX diese Woche waren SBO (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) (+8,5% - ohne besondere News), CA Immobilien (ISIN AT0000641352 / WKN 876520) (+7,3%) und Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) (+6,8%). CA IMMO dürfte in der Erholungsphase noch etwas zurückgeblieben sein, auch im Verhältnis zu anderen Immobilienwerten, und dürfte davon jetzt etwas gutmachen. Die Aktie sei ja auch für die Analysten auf aktuellen Niveaus eine Kaufempfehlung.
Mit OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) (+5,9%), Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) (+4,9%) und VIG (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) (+4,1%) hätten drei weitere Kaufempfehlungen von die Analysten wieder sehr gut abgeschnitten. OMV würden sie weiterhin als klaren Kauf sehen, die Aktie notiere noch immer weit unter ihrem Buchwert. Lenzing sei für die Analysten ein Langzeitfavorit. Die Bewertung sei ein klar einstelliges KGV für einen Weltmarktführer. Dieser Wert sei für sie ein klassisches "Buy-and-Hold" Investment, sie würden hier unter dreistelligen Kursen nicht ans Verkaufen denken.
Auf der Verliererseite sei diese Woche Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) zu finden (-0,9%). Die Analysten hätten diese Aktie ja auch negativ eingestuft und würden hier sicherheitshalber die Gewinne der letzten Monate mitnehmen. Natürlich könnte die Aktie im Zuge des Pecik-Engagements noch einmal zu einem Sprung ansetzen, ihnen sei dies auf aktuellen Kursniveaus allerdings etwas zu heiß.
Die Österreichischen Post-Aktie (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) habe diese Woche auf hohem Niveau in der Nähe des Kursziels der Analysten stagniert. Hier sei kurzfristig - bei aller Qualität des Unternehmens - wohl auch eher von einer Konsolidierung auszugehen. Größere Rückschläge seien aber hier nicht zu erwarten, speziell nicht vor der Dividendenausschüttung.
Auch voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) habe zuletzt zu einer Korrektur angesetzt, was nach den dramatischen Kursanstiegen aber auch nicht verwunderlich sei. Die Analysten hätten diese Aktie in dieser Woche aus dem Kaufbereich rückgestuft und im Research-Zertifikat daher auch etwas reduziert.
In den nächsten Wochen sollte der Wiener Aktienmarkt, wie schon in der Einleitung erwähnt, eine Konsolidierungsphase aufweisen. Wie groß Rückschläge ausfallen könnten, sei schwierig zu beurteilen. Da viele große Anleger immer noch unterinvestiert seien, könnten sich die Kursrückgänge möglicherweise in engen Grenzen halten. Für Neukäufe würden die Analysten der Erste Bank derzeit eher nur selektives Handeln mit tieferen Limits empfehlen - am interessantesten erscheint derzeit OMV, RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) und Lenzing. (10.02.2012/ac/a/m)
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