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Internationale Banken im Fokus, US-Berichtssaison verläuft gemischt


23.01.2012
Union Investment

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Handelswoche standen vor allem Bankwerte im Mittelpunkt des Geschehens, so die Experten von Union Investment.

Ursache sei zum einen die Flut von Quartals- und Jahresergebnissen seitens US-amerikanischer Kreditinstitute gewesen. Zwar hätten die Geldhäuser in der Tendenz eher gemischte Resultate erzielt, allerdings hätten die Anleger mit deutlich schlechteren Ergebnissen gerechnet. In Summe würden die meisten US-Banken spürbare Kurszuwächse verzeichnet.

Bestes Beispiel: Goldman Sachs (ISIN US38141G1040 / WKN 920332). Trotz eines Umsatzrückgangs von 39,2 Mrd. US-Dollar (2010) auf 28,8 Mrd. US-Dollar (2011) und einem auf 4,4 Mrd. US-Dollar beinahe halbierten Gewinn sei die Aktie im Wochenvergleich um 9,9 Prozent gestiegen. Auch die Bank of America (ISIN US0605051046 / WKN 858388) (+ 7,0 Prozent) und J.P. Morgan Chase (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) (4,0 Prozent) hätten zugelegt. Bei Morgan Stanley (ISIN US6174464486 / WKN 885836) habe sich das Plus gar auf 10,6 Prozent belaufen. Die Großbank habe im vierten Quartal 2011 zwar einen Verlust verbucht, habe aber dennoch die Markterwartungen übertreffen können.


Auch in Europa hätten Bankaktien Gewinne verzeichnen können. Der STOXX Europe 600 Banks (ISIN EU0009658806 / WKN 965880) sei um 8,7 Prozent geklettert. Neben dem allgemeinen Anstieg des Risikoappetits der Investoren seien es insbesondere Meldungen zur Kapitaldecke der Institute gewesen, die kursbewegend gewirkt hätten. So habe die Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) bekannt gegeben, die von der europäischen Bankenaufsicht European Banking Authority (EBA) im Rahmen des letzten Stresstests festgestellte Kapitallücke in Höhe von 5,3 Mrd. Euro aus eigener Kraft ausgleichen zu können.

Weder eine Kapitalerhöhung noch die Umwandlung stiller Reserven sollten durchgeführt werden. Stattdessen wolle das Institut Risikoaktiva abbauen und somit seine Bilanz verkürzen. Die Commerzbank müsste dann weniger Eigenkapital vorhalten. Darüber hinaus sollten Gewinne einbehalten werden. Nach Unternehmensangaben seien die Anforderungen der EBA bereits zum Jahreswechsel zu 57 Prozent erfüllt worden, sodass die Commerzbank zum Stichtag (30. Juni 2012) die geforderte Marke sogar um eine Milliarde Euro übertreffen wolle. Die Aktie habe mit einem Kurssprung auf die Nachricht und stieg um 24,2 Prozent reagiert.

Die italienische UniCredit (ISIN IT0004781412 / WKN A1JRZM) Credit gehe hingegen einen anderen Weg. Die von der EBA geforderte Verbesserung der Eigenmittelsituation um rund 8 Mrd. Euro solle zum Großteil über eine Kapitalerhöhung erreicht werden. Unterstützung erhalte das Mailänder Institut dabei vom Staatsfonds Aabar Investments aus Abu Dhabi, der seinen Aktienanteil von zuvor fünf auf 6,5 Prozent aufstocken wolle. Papiere der UniCredit hätten sich im Wochenverlauf um 13,6 Prozent verteuert.

Die US-Berichtssaison sei zuletzt weiter gemischt verlaufen. Neben Bankwerten seien es vor allem Technologietitel gewesen, die ihre Ergebnisse präsentiert hätten. Microsoft (ISIN US5949181045 / WKN 870747) und Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681) hätten Zahlen im Rahmen der Erwartungen berichtet und Kurszuwächse von jeweils rund 5 Prozent verzeichnen können. Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) habe hingegen die Marktteilnehmer sowohl auf der Gewinn- als auch auf der Umsatzseite enttäuscht. Die Aktie habe 6,2 Prozent verloren.

Insgesamt hätten aus dem S&P 500-Index (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) bislang 44 Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt. Davon hätten 63 Prozent die Gewinn- und ebenso viele die Umsatzerwartungen übertreffen können. In den Vorquartalen hätten die Werte zumeist oberhalb der Marke von 70 Prozent gelegen. (23.01.2012/ac/a/m)




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