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Aufschwungphase an globalen Aktienmärkten dauert an 13.01.2012
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Aufschwungphase an den Aktienmärkten dauert an, so die Analysten der Erste Bank.
Die Erholungsphase werde unterstützt von den niedrigen Renditen weltweit. Investoren seien auf der Suche nach Renditen und könnten diese zumeist nicht bei Anleihen mit akzeptabler Bonität erzielen. Aktien seien vergleichsweise günstig und viele Unternehmen würden besser geführt als Staaten, denen man eine überdurchschnittliche Kreditwürdigkeit nachsage.
Der aktuelle Aufschwung werde unterstützt von fallenden Volatilitäten, ansteigenden Volumina und einer generell besseren wirtschaftlichen Situation, als viele Anleger noch vor mehreren Monaten erwartet bzw. befürchtet hätten. Ein wichtiger Frühindikator für den Aktienmarkt sei der globale Economic-Surprise Index, der die Abweichung der berichteten Wirtschaftsdaten von den Erwartungen der Ökonomen messe. Dieser Indikator habe vor drei Monaten eine Trendumkehr begonnen und sei bereits wieder deutlich im positiven Bereich.
Die globalen Aktienmärkte würden üblicherweise mit einer mehrmonatigen Verspätung nachziehen. Dieser Aufholprozess sei aktuell im Gange. So habe der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) auch diese Woche mit einem Zugewinn von +1,1% seinen Aufwärtstrend fortsetzen können. Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) sei um 0,9% gestiegen. Die meisten europäischen Leitindices hätten zugelegt, sowie alle BRIC-Aktienindices. Nur der japanische Aktienmarkt finde derzeit von Anlegen wenig Beachtung. Der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) habe in dieser Woche 1,2% verloren.
Die Aktien würden von der relativen Attraktivität gegenüber Anleihen profitieren. Viele Aktienindices hätten aktuell weit höhere Dividendenrenditen als Staatsanleihen. In den meisten BRIC-Ländern (außer Indien) sinke die Inflation und die Notenbanken hätten bereits mit dem Zinssenkungszyklus begonnen. China habe zuletzt eine deutliche Ausweitung der Geldmenge gemeldet. Das sei gut für Aktien und Edelmetalle. Die globalen Wirtschaftsdaten würden mehrheitlich positiv überraschen und die meisten Aktienmärkte die überdurchschnittlich hohen Verluste des dritten Quartals 2011 zügig aufholen.
Finanztitel würden weiter unter Druck bleiben. Der EURO STOXX-Bankenindex (ISIN EU0009658426 / WKN 965842) sei wieder in unmittelbarer Nähe seiner Tiefpunkte aus 2009 angelangt und werde voraussichtlich dieses Niveau nicht lange halten können. Die Kursverluste der UniCredit-Aktie (ISIN IT0004781412 / WKN A1JRZM) seien absehbar gewesen, ebenso der weitere Trend der relativen Schwäche des Sektors insbesondere im Vergleich zu weniger zyklischen Branchen.
Der Aufwärtstrend bei Aktien werde voraussichtlich in diesem Quartal anhalten. Etwaige, zwischenzeitliche Indexrückgänge würden derzeit gute Kaufgelegenheiten für Aktien von stabilen Unternehmen bieten. (13.01.2012/ac/a/m)
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