|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
US-Unternehmensberichtssaison im Fokus 13.01.2012
Helaba
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Start ins neue Börsenjahr ist geglückt, so die Analysten der Helaba.
Die meisten der international führenden Aktienindices hätten die erste Handelswoche mit einem Kursplus beendet. Nach den zum Teil schmerzhaften Verlusten in 2011 sei dies marktpsychologisch sehr wichtig gewesen. Schließlich werde dem so genannten Fünf-Tage-Indikator insbesondere an der US-Leitbörse eine hohe Aufmerksamkeit zuteil. So habe der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) seit 1950 in 80% der Fälle einen Jahresgewinn verbuchen können, wenn die ersten fünf Handelstage - wie in diesem Jahr - insgesamt mit einem Kursplus geendet hätten.
Trotz positiver Aussichten für das Gesamtjahr sei kurzfristig nicht mit einem Durchstarten an den Aktienmärkten zu rechnen. Zwar sei mit der erfolgreichen Auktion spanischer und italienischer Staatspapiere ein erster Belastungstest des neuen Jahres überstanden. Weitere Emissionen würden aber folgen und könnten ähnlich wie der noch ausstehende freiwillige Forderungsverzicht gegenüber Griechenland für Störfeuer sorgen. Bereits jetzt das Ende der Staatsschuldenkrise auszurufen, wäre daher sicherlich verfrüht.
In den kommenden Wochen werde sich das Augenmerk der Anleger aber auch auf die Zwischenergebnisse der Unternehmen richten. In den USA habe Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) bereits den Startschuss zur Berichtssaison über das vierte Quartal gegeben. In der Berichtswoche würden dann 48, in der Folgewoche 124 Unternehmen aus dem S&P 500 nachlegen. Ob die ohnehin robusten Notierungen an der Wall Street dadurch neuen Auftrieb erhalten würden, sei jedoch fraglich. So würden Aktien getreu der alten Börsenweisheit "buy the rumor, sell the fact" in der Regel sowohl positive als auch negative Unternehmensberichte vorwegnehmen. Daher würden die Notierungen bereits im Vorfeld der Veröffentlichung steigen bzw. fallen. Während der Berichtssaison dagegen würden die Kursausschläge meist überschaubar bleiben.
Seit dem Ende der Berichterstattung über das dritte Quartal habe der S&P 500 rund 7% zulegen können. Damit dürften bereits relativ ordentliche Ergebnisse für das vierte Quartal 2011 vorweggenommen worden sein. Dies zeige sich auch daran, dass sich in den USA der Pessimismus unter den Privatanlegern inzwischen nahezu verflüchtigt habe. Im Sinne der Kontraindikation erscheine damit das kurzfristige Aufwärtspotenzial begrenzt, zumal gleichzeitig das positive Überraschungsmomentum der US-Konjunkturdaten wohl einen vorläufigen Höhepunkt ausbilde. (13.01.2012/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|