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Wall Street findet nur schwer Richtung


10.01.2012
Postbank Research

Bonn (aktiencheck.de AG) - Kurz vor dem Start der US-Bilanzsaison haben die Börsen in New York nur schwer eine Richtung gefunden, so die Analysten von Postbank Research.

Sorgen über die Auswirkungen der Eurokrise hätten optimistischen Blicken auf die Zahlen der großen Konzerne gegenübergestanden. Nach einem Auf und Ab hätten die wichtigsten Indices positiv geschlossen. Investoren hätten sich vor allem von Technologiewerten wie dem Internetgiganten Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) getrennt, dessen Aktie 4,2 Prozent abgerutscht sei.

In einer insgesamt schwachen Wirtschaft hätten die Konzernbilanzen zu den wenigen Lichtblicken gehört, habe Stephen Massocca von Wedbush Morgan in San Francisco gesagt. Nach Börsenschluss habe der US-Aluminiumriese Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) seine Quartalszahlen vorgelegt und den Zahlenreigen eröffnet.


Die europäische Schuldenkrise bleibe nach den Worten Massoccas aber die größte Sorge: "Dort könnte eine Katastrophe passieren." Obwohl Deutschland am Montag bei einer Auktion von Geldmarktpapieren sogar Geld verdient habe und keine Zinsen habe zahlen müssen, seien Anleger mit Blick auf anstehende italienische und spanische Bond-Versteigerungen skeptisch geblieben.

Trotz der Bemühungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy, einen Ausweg aus der Schuldenmisere zu finden, habe Vorsicht beim Blick auf Europa geherrscht. Die Euro-Krise habe das Börsengeschehen zuletzt derart beeinflusst, dass die deutschfranzösischen Beratungen ganz genau beobachtet würden, habe Investment-Manager Rick Meckler von LibertyView Capital gesagt.

Deutschland und Frankreich würden sich nach den Worten Merkels dafür einsetzen, dass Schuldensünder Griechenland in der Eurozone verbleibe. Voraussetzung sei aber, dass die Athener Regierung ihren Verpflichtungen nachkomme. Merkel und Sarkozy hätten zudem Druck bei der von Großbritannien abgelehnten Börsenabgabe gemacht und würden darauf drängen, den dauerhaften Rettungsschirm ESM schneller als bisher geplant handlungsfähig zu machen.

Derzeit würden Analysten damit rechnen, dass die Gewinne der US-Unternehmen im S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) im vierten Quartal um 7,8 Prozent zugelegt hätten. Allerdings hätten sie Anfang Juli den Konzernen noch ein Plus von fast 18 Prozent im Jahresvergleich zugetraut. (10.01.2012/ac/a/m)




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