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Österreich versöhnliche Vorweihnachtswoche mit etwas Schadensbegrenzung 23.12.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Das Börsenjahr 2011 neigt sich dem Ende zu, kein guter Jahrgang - vor allem nicht für die Wiener Börse, so die Analysten der Erste Bank.
Mit einem Plus von 6,2% im Wochenvergleich sei der Schaden noch etwas begrenzt worden, mehr allerdings nicht. IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064) habe mit hervorragenden Q2-Zahlen in dieser Woche noch geholfen, den ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) nach oben zu treiben - die Aktie habe mit 8,8% überdurchschnittlich zugelegt. Ansonsten seien mit den Finanzwerten und voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) (+9,5%) die "üblichen Verdächtigen" einer guten Börsenwoche auf der Gewinnerliste zu finden gewesen.
Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) sei um 16,0% gestiegen und sei damit klarer Wochensieger gewesen. Bei Raiffeisen Bank Int. (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) würden sich die Zeichen verdichten, dass die EBA-Kapitalerfordernisse ohne Kapitalerhöhung erfüllt werden könnten, was sich sowohl auf die RBI-Aktie (+9,0%) als auch auf die Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) (+14,0%) positiv ausgewirkt habe. Falls sich dies letztlich bestätige, bestehe für die Aktie mittelfristig noch weiteres, deutliches Potenzial. Mit Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) (-6,7%) habe es im ATX letztlich nur einen Verlierer in der letzten Woche gegeben.
Werde der Börsejahrgang 2012 ein besserer als 2011? Nun, diese Frage positiv zu beantworten, sei nicht schwer. Werde 2012 ähnlich positiv wie 2009 (+42,5% im ATX)? Dies würden die Analysten eher für zu hoch gegriffen halten, da im nächsten Jahr die Staaten auf der Ausgabenbremse bzw. Steuererhöhungswelle bleiben würden und dies den privaten Konsum im Zaum halten werde. 2009 habe es im Unterschied dazu ja konjunkturbelebende Maßnahmen gegeben. Würden große institutionelle Anleger 2012 wieder vermehrt zu Aktien greifen? Diese Frage sei wohl eher zu verneinen. Banken würden zur Erfüllung der EBA-Kapitalerfordernisse ihre Aktienbestände gering halten. Versicherungen gehe es mit den Solvency-Bestimmungen nicht viel anders. Privatanleger seien noch in der KESt-Schockstarre.
Was spreche dennoch für Aktien? Gemäß allen Regeln der Aktienbewertung seien Dividendentitel aktuell äußerst günstig bewertet und würden auf Sicht der nächsten zehn Jahre eine durchaus attraktive Anlageperspektive versprechen. Wo solle man dann investieren? Nun, an der Wiener Börse gebe es eine Fülle an äußerst günstig bewerteten Unternehmen. Mit OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341), Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927), IMMOFINANZ, AMAG Austria Metall (ISIN AT00000AMAG3 / WKN A1JFYU), Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU), Österr. Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) und Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) sollte man nicht viel falsch machen können im neuen Jahr.
Wenn sich eine Konjunkturstabilisierung abzeichne, würden die Analysten auf voestalpine, Raiffeisen Bank Int. und RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) setzen. Risikofreudige könnten diese Werte auch schon jetzt kaufen. Starke Nerven werde man auch 2012 brauchen, die Chancen auf Kursgewinne im zweistelligen Bereich seien allerdings sehr hoch. (23.12.2011/ac/a/m)
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