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Aktienmarkt positive Performance im Gesamtjahr 2012 erwartet


22.12.2011
Postbank Research

Bonn (aktiencheck.de AG) - Alle vier von uns analysierten Indices weisen aktuell Kursverluste im Vergleich zum jeweiligen Schlussstand Ende 2010 auf, so die Analysten von Postbank Research.

Von ihnen habe lediglich der Standard & Poor's 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) noch eine reelle Chance, auf der Ziellinie ins Plus zu springen. Zurzeit liege er im genannten Zeitfenster nur noch 1,3% im Minus. In Anbetracht der extremen Kursschwankungen, die die Indexentwicklungen seit Mitte dieses Jahres kennzeichnen würden, ein Wert, der bei einer positiven Nachrichtenlage durchaus noch aufgeholt werden könnte. Zudem habe er gestern binnen einem Handelstag fast Dreiprozentpunkte gutgemacht. Dieses Fünkchen Hoffnung glimme bei den drei Übrigen nicht. Kursverluste von 15 Prozent und mehr seien des Guten zu viel.

Kein Trost sei dabei, dass auch die Leitindices der BRIC's in 2011 Federn hätten lassen müssen. Und zwar, mit der Ausnahme des brasilianischen Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM), deutlicher als DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) & Co. Eine schwächer als erhoffte konjunkturelle Entwicklung und zusätzlich im Falle Chinas, die Angst vor einer Immobilienpreisblase, seien die wichtigste Munition für diese schwache Kursentwicklung gewesen.

Gerade mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung werde aber deutlich, wie hoch die Ansprüche der Anleger seien. Die chinesische sowie die indische Wirtschaft seien in 2011 mit gut 9 bzw. 7% gewachsen. Diese Zuwächse würden zwar unter den entsprechenden Vorjahreswerten liegen, würden nach Ansicht der Analysten aber immer noch von einer deutlichen wirtschaftlichen Dynamik im internationalen Vergleich zeugen. Beide Aktienmärkte seien allerdings erheblich abgestraft worden. Mit Kursverlusten von 22 bzw. 25% würden der chinesische SSE 180 und der indische Sensex (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) im globalen Vergleich der Leitindices im letzten Viertel rangieren.


Bei den PIIGS sehe es mit Blick auf die Aktienmarktentwicklung insgesamt gar nicht so schlimm aus. Die Börsen in Portugal, Italien und Spanien würden gewisse Stabilisierungsansätze aufweisen. Der Irisch Overall-Index eifere dem Standard & Poor's 500 nach und robbe sich vorsichtig an die Nulllinie heran. Klar erkennbar sei aber, Griechenland sei und bleibe das Sorgenkind. Der Athex habe sich im bisherigen Jahresverlauf mehr als halbiert und noch sei keine Besserung in Sicht.

Per saldo falle das Fazit der Analysten für 2011 eher bescheiden aus. Für zu viele Börsen gelte: Außer Spesen nichts gewesen. Aktienanleger sollten 2011 daher schnell vergessen und den Blick nach vorne auf 2012 richten. Nach Einschätzung der Analysten seien im kommenden Jahr die Aussichten insgesamt gut. Sie würden für die meisten Leitbörsen eine positive Kursentwicklung erwarten.

Allen schlechten Nachrichten und Fakten zum Trotz würden die Börsen an einer Kurserholung arbeiten. Zum einen hätten DAX, EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) und S&P 500 die im September bzw. Oktober erreichten Jahrestiefstände nicht mehr unterschritten. Zum anderen würden sich die Volatilitätsindices sowohl für den S&P 500 als auch den DAX und sogar den EURO STOXX per saldo seit Anfang Oktober verringern. Sie würden auf eine deutlich entspanntere Haltung der Marktteilnehmer als noch im Spätsommer hindeuten. Allein der Volatilitätsindex des EURO STOXX habe sich im genannten Zeitraum von knapp 50 auf 30 Punkte deutlich verringert.

Gerade in diesen vorweihnachtlichen Tagen scheine die Angst vor allen Belastungsfaktoren verflogen. Sei es die Staatsschuldenkrise in den Peripheriestaaten der Eurozone, die Budgetstreitigkeiten in den USA, die Warnungen der Rating-Agenturen an die Adressen der Tripple-A-Länder der Eurozone, die Sorgen vor einer Minirezession in der Eurozone garniert mit Wachstumssorgen verschiedener Branchenverbände und deutlich reduzierten Gewinnerwartungen für viele Firmen durch die Analysten oder der politischen Unruhen in Syrien und Ägypten sowie auch auf der koreanischen Halbinsel. Momentan gelte: Alles werde gut. Dieser Optimismus könne uns noch kurze Zeit begleiten und den DAX auch vorübergehend über die Marke von 6.000 Punkten hieven.

Mittelfristig würden die Analysten aber viele der genannten Probleme wieder einholen. Vor allem in puncto Staatsschuldenkrise und Budgetstreit müsse beiderseits des Atlantiks Zählbares geliefert werden. Nach einem kurzen Kursfeuerwerk würden die Analysten daher wieder einen Schwenk der Börsen zurück in einen ausgeprägten Seitwärtstrend erwarten. Nach unten seien die Kurse zum Beispiel durch die Buchwerte der Firmen gut abgesichert.

Erst im späteren Verlauf von 2012 würden die Analysten einen deutlicheren Aufwärtstrend an den Märkten erwarten, von dem besonders DAX und S&P 500 beflügelt werden sollten. Der große Anteil global operierender Firmen dürfte das Zünglein an der Waage spielen. Sie sollten vom stärkeren Wachstum profitieren, das viele Schwellen- bzw. Entwicklungsländern im Vergleich zur Eurozone und auch den USA in 2012 erreichen dürften. Auf Jahressicht würden die Analysten alle vier von ihnen analysierten Indices über den aktuellen Niveaus erwarten. (Perspektiven Januar 2012) (22.12.2011/ac/a/m)




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