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Österreich noch kein Weihnachtsfriede an der Börse 16.12.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Noch kein Weihnachtsfriede an der Wiener Börse. Die hohe Volatilität setzt sich auch kurz vor Weihnachten unvermindert fort, so die Analysten der Erste Bank.
Investoren seien weiter besorgt über die Wirtschaftsentwicklung, die ja durch die EBA-Kapitalerfordernisse für systemrelevante europäische Banken nicht gerade gefördert werde. Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) habe 5,6% und damit wieder einmal mehr als andere westeuropäische Börsen verloren, belastet durch die beiden Bankenwerte im ATX (Erste Group Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943): -14,9%, Raiffeisen Bank International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU): -13,7%).
Ein weiterer Verlierer der Woche sei Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) (-14,3%) gewesen, die aus Sicht der Analysten durch die schwächere Wirtschaftsentwicklung besonders leiden werde. Hier würden sie weiter die Profitabilität als zu schwach ansehen und auch auf dem aktuell tiefen Niveau nicht zum Einstieg raten. Gewinner habe es diese Woche im ATX nicht sehr viele gegeben. Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) habe an der Spitze gelegen. Der Wert profitiere von den Anteilsaufstockungen seitens Ronny Pecik bzw. auch von seinen Plänen bezüglich einer Umstrukturierung. Die positive Entwicklung könnte sich also noch etwas fortsetzen. Fundamental würden die Analysten aktuell bei ihrer "verkaufen"-Empfehlung bleiben. Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) habe ohne besondere News um 2,0% gewonnen.
In ihrer Pressekonferenz zum Österreichischen Markt in dieser Woche hätten die Analysten die aktuellen Favoriten präsentiert. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollte man sich ihrer Meinung nach auf Unternehmen konzentrieren, die auch in solch einem Umfeld eine hohe Profitabilität erzielen und zusätzlich eine stabile Bilanz aufweisen würden. Auch eine ansprechende Dividendenrendite stehe bei der Investmententscheidung im Mittelpunkt (speziell bei IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064), Österreichische Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5), OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) und Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378)). Viele dieser bevorzugten Unternehmen seien in ihren Märkten führend, manche sogar weltweit (z.B. Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU), Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927)).
Bei OMV sei durch die Absicht zur Anteilsaufstockung seitens IPIC zuletzt etwas Übernahmefantasie aufgekommen. Auch bei AMAG (ISIN AT00000AMAG3 / WKN A1JFYU) sei nach wie vor ein Finanzinvestor engagiert, der früher oder später seine Anteile veräußern werden wolle. Beide Unternehmen seien auch ohne Übernahmefantasie äußerst (!) günstig bewertet und daher klare Kaufempfehlungen. Erst wenn sich eine wirtschaftliche Erholung abzeichne, würden zyklischere Unternehmen bzw. Finanzwerte nachhaltig interessant. In diesem Fall würden die Analysten auf Werte wie POLYTEC (ISIN AT0000A00XX9 / WKN A0JL31), RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182), voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) bzw. Raiffeisen Bank International setzen.
In der letzten Woche vor Weihnachten stehe hauptsächlich die IMMOFINANZ im Vordergrund. Die Aktie sei ebenso günstig bewertet, für die Analysten bleibe der Wert eine Topempfehlung. (16.12.2011/ac/a/m)
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