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Wiener Börse Erholung setzt sich fort 09.12.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) stieg in der letzten Woche um 3,3% und war damit ein klarer Outperformer, so die Analysten der Erste Bank.
Das habe einerseits am Feiertag, der ja international ein schwacher Börsetag gewesen sei (v. a. dank den Aussagen von Hr. Draghi), und andererseits an der herausragenden Performance der Raiffeisen Bank Int.-Aktie (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) gelegen, die in dieser Woche fast unbemerkt von der Öffentlichkeit um 25,7% gestiegen sei. Seit den Tiefständen bei ca. EUR 14 herum habe die Aktie damit in zwei Wochen um ca. 50% zugelegt. Daran sehe man, wie tief die Aktienkurse der Bankenwerte schon gefallen seien und wie schnell es wieder nach oben gehen könne, wenn hier der kleinste Funken Optimismus am Markt aufkeime.
Was diese positive Kursentwicklung letztlich ausgelöst habe, sei nicht ganz klar. Die Stresstestergebnisse von Donnerstagabend seien am Freitag zumindest eher negativ vom Markt aufgenommen worden, obwohl diese besser ausgefallen seien, als ursprünglich kommuniziert.
Die Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) habe zwar ebenso beeindruckende 8,3% in dieser Woche zulegen können, sei damit aber klar hinter der RBI zurückgeblieben. Verlierer im ATX habe es in dieser Woche nicht viele gegeben - Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) habe um 0,9% nachgegeben. Hier dürften einige Marktteilnehmer Bedenken bezüglich der Baumwollpreisentwicklung bzw. bei den Preisen der Zellulose-Fasern haben. Die Analysten würden die Aktie dieses Weltmarktführers bei einer Bewertung mit einem einstelligen KGV aber als klar attraktiv ansehen und ihre Kaufempfehlung unterstreichen.
Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) habe um 0,8% nachgegeben - allerdings ohne besondere News. OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) sei um 0,3% zurückgegangen, was die Analysten etwas wundere. OMV sei nicht nur eine attraktiv bewertete Aktie an sich, zusätzlich komme nun auch noch ein Schuss Übernahmefantasie dazu. Sie würden hier klar zum Kauf der OMV-Aktie raten, auch wenn sich die Gerüchte um eine mögliche IPIC-Übernahme zerstreuen sollten. Was bleibe, sei eine Aktie mit einem KGV von knapp über 6x und einer Dividendenrendite von mehr als 4%. Hier könne man ein Investment riskieren, sofern man noch nicht engagiert sei. Man sehe ja am Beispiel der Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811), dass ein Minderheiten-Staatsanteil Paketkäufe größerer Investoren (R. Pecik) auch nicht verhindere.
Obwohl die Diskussion rund um die Schuldenkrise auch rund um den Jahreswechsel sicher unvermindert andauern werde, so würden die Analysten doch eine gewisse Resistenz der Aktiennotierungen gegenüber diesem Thema orten. Auch würden Dividendentitel von Qualitätsunternehmen zunehmend als attraktives Investment genannt. Man könnte durchaus noch ein paar positive Tage in Richtung Jahresende hin sehen. Ein klares Kaufsignal beim MACD auf Wochenbasis wäre ein interessanter Trigger, der eventuell kurz bevorstehe. Von Unternehmensseite stünden nächste Woche noch Quartalszahlen von EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279), BENE (ISIN AT00000BENE6 / WKN A0LCPZ) und Wolford (ISIN AT0000834007 / WKN 893975) an. (09.12.2011/ac/a/m)
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