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Österreich keine einfachen Zeiten, speziell nicht für Aktienanleger


25.11.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Unsicherheiten an allen Ecken und Enden sind groß und die Schuldenkrise hält die Anleger global weiter in ihrem Bann, so die Analysten der Erste Bank.

Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) habe sich in diesem Umfeld nicht gut gehalten und um 7,5% nachgegeben. Zusätzliche Kapitalvorschriften und Wachstumsauflagen für die CEE-Region habe es für österreichische Banken gegeben. Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) sei um weitere 16,2% gefallen. Raiffeisen Bank Int. (RBI) (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) habe sich mit -8,6% im Wochenvergleich etwas besser gehalten. Hier habe das Q3-Ergebnis über den Erwartungen gelegen und zusätzlich habe das Management in Grobzügen dargelegt, wie die EBA-Kapitalvorschriften bis Mitte 2012 eventuell ohne Kapitalerhöhung bei der RBI dargestellt werden könnten. Speziell diese 9,0% harte Kernkapitalquote bis Mitte 2012 bereite vielen Banken derzeit Kopfzerbrechen.


Aber auch abseits der Finanzbranche hätten einige Werte kräftig Federn lassen müssen. Fast schon unbemerkt und ohne News habe der eher defensive Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) um 13,1% nachgegeben. Hier dürften erstens fallende Strompreise am Kursdebakel schuld sein, andererseits dürfte das Unterschreiten der psychologisch wichtigen 20er EUR-Marke für Anschlussverkäufe gesorgt haben. Bei Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) sei von einem Broker über eine bevorstehende Gewinnwarnung spekuliert worden, was der Aktie einen Dämpfer um 13,0% im Wochenvergleich gegeben habe.

Der einzige wirkliche Gewinner im ATX Prime diese Woche sei S IMMO (ISIN AT0000652250 / WKN 902388) (+6,9%) gewesen, was wohl an den berichteten sehr guten Q3-Zahlen gelegen habe. Im ATX habe nur Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) knapp um 0,8% zulegen können, was wohl hauptsächlich an einem Medien-Bericht bezüglich eines Telenor (ISIN NO0010063308 / WKN 591260)-Interesses an den Telekom Austria-Anteilen von Ronny Pecik liegen dürfte.

Nächste Woche gehe die Quartalsberichtssaison mit den Zahlen der STRABAG AG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) zu Ende, welche aber zuletzt ja schon einen erhöhten EBIT-Ausblick für das Gesamtjahr bekannt gegeben habe. Das Überraschungspotenzial dieser Zahlen sei damit sehr gering. Damit werde newsseitig die Schuldenkrise und Makrolage wieder der Hauptfokus der Anleger werden. Auch die weiteren strategischen Schritte der Banken in ganz Europa würden weiter mit Interesse verfolgt werden.

Die Charttechnik habe sich zuletzt ja leider massiv eingetrübt, vor allem weil auch die Zinsen für österreichische Staatsanleihen massiv gestiegen seien. Dies habe bewertungstechnisch und psychologisch leider einen deutlich negativen Einfluss auf Aktien. Dies gelte es derzeit weiter zu beobachten. Auch wenn es auf der Makro-Ebene wenig Grund zur Freude gebe, würden die Analysten einen kurzfristigen (technisch bedingten) Rebound für nicht unwahrscheinlich halten. (25.11.2011/ac/a/m)




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