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ATX mit herben Kursverlusten


04.11.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) verlor in dieser Woche 6,0%, so die Analysten der Erste Bank.

Die Ankündigung eines möglichen Referendums in Griechenland habe die Märkte erneut ins Wanken gebracht. Während sich andere Indices relativ schnell hätten erholen können, habe der österreichische Leitindex das verlorene Terrain nicht so schnell wieder gutmachen können.

Mit dem Rückfall habe das kurzfristige Momentum wieder ins Negative gedreht. Der RSI befinde sich im neutralen Bereich, während der MACD (noch) auf Kaufen stehe. Die wöchentliche Betrachtungsweise zeige ein gegenteiliges Bild. Hier stehe der MACD (noch) auf Verkaufen. Allerdings sehe man hier ein Momentum, das gerade an Fahrt gewinne. Bei Kursgewinnen in den nächsten Wochen rechne man beim MACD mit einem starken Kaufsignal, das andere Indices (EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814), DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900), etc.) bereits gegeben hätten. Es wäre nicht das erste Mal, dass der ATX anderen Indices hinterherhinke.

Dass der ATX im Vergleich zu internationalen Indices Aufholpotenzial besitze, lasse sich anhand von einigen Tatsachen belegen. Um noch einmal auf den deutschen Leitindex zurückzukommen: Der DAX habe seine 100-Tage-Linie bereits wieder erreicht, bzw. schon einmal durchbrochen, während der ATX aktuell noch 300 Punkte darunter notiere. Um diese zu erreichen, müsste er zumindest Richtung 2.200-Punkte-Marke klettern. Und ziemlich genau dort liege ja auch das 50%-Fibonacci-Retracement. Die Analysten würden sich einmal festlegen. Das technische Kursziel der nächsten Wochen liege bei 2.200 Punkten. (04.11.2011/ac/a/m)


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