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TecDAX es eröffnet sich massives Aufholpotenzial 27.10.2011
DAX-Ausblick
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Aktuell beherrschen zwei Themen die Börsianer hierzulande: Zum einen natürlich seit Wochen und Monaten die EU-Schuldenkrise, in der wir - zumindest wenn man den Politikern Glauben schenken will - seit Donnerstagnacht ein Lösungspaket gefunden haben, zum anderen die Zahlenwelle seitens der Unternehmen, die über uns herüberschwappt, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.
Bisher sei die Berichtssaison vor allem seitens der Hightech-Konzerne gut verlaufen. Vor allem in den USA. Man denke nur an die Rekordzahlen von Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985), oder die Ergebnisse von Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY), Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681) oder IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399). Richtige Enttäuschungen habe es bisher wenige gegeben.
Von solchen Daten könnten die Aktionäre von deutschen Technologie-Unternehmen nur träumen. Bestes Beispiel AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6 / WKN A0WMPJ). Der Spezialmaschinenhersteller habe seinen Aktionären einen dramatischen Geschäftseinbruch eingestehen müssen. So habe man im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich Federn gelassen. Der Umsatz sei von 212,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 89,8 Millionen Euro eingebrochen. Das EBIT sei von 82,6 Millionen Euro auf nahezu Null (0,6 Mio. Euro) zurückgefahren worden. Bei solchen Nachrichten komme wenig Freude auf. Dann doch lieber in US-Werte investieren?
Schaue man sich die betreffenden Indices an, so könnte man als Trader die Frage mit "ja" beantworten. Denn im Vergleich zum NASDAQ 100 (ISIN US6311011026 / WKN A0AE1X) komme der deutsche TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327) bisher auf eine Jahresperformance von minus -16,56%, während das US-Börsenbarometer ein Plus von 7,5% aufzuweisen habe.
Nehme man die Vergleichszahlen seit Anfang Mai, sehe es für Deutschlands Technologie-Index noch schlechter aus: Ein sattes Minus von 24,10% gegenüber ein minimalen Abschlag von 0,82% beim NASDAQ 100. Doch genau hier sollte man als Trader ansetzen und eine nüchterne TecDAX-Analyse betreiben:
Der deutsche Technologie-Index habe derzeit gegenüber dem amerikanischen Pendant regelrechte Schnäppchenkurse zu bieten. Es eröffne sich massives Aufholpotenzial. Die Charttechnik zeige klar an, dass mit der Rückeroberung der 700er-Marke bereits ein erstes Indiz für ein mögliches Comeback der deutschen Technologie-Werte gegeben sei.
Entscheidend für uns wird sein, wie der TecDAX den Bereich zwischen 720 und 730 angehen wird, so Sebastian Hoffmann vom "DAX-Ausblick". Dies sei aktuell die massivste Widerstandsbarriere. (27.10.2011/ac/a/m)
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