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US-Leitindices setzten ihre Erholung fort 14.10.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die US-Leitindices setzten ihre Erholung in dieser Woche fort, so die Analysten der Erste Bank.
Der S&P (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um 3,3% gestiegen, der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) um 4,5%. Alle wichtigen Branchen hätten Anstiege verzeichnen können.
Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206), der führende Aluminiumhersteller, habe am Dienstag die Berichtssaison eröffnet und seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Umsatz habe gesteigert werden können (USD 6,4 Mrd. vs. 5,3 im Vergleichquartal des Vorjahres), der Nettogewinn habe sich auf 172 Mio. erhöht (nach 61 Mio. ein Jahr davor).
Im Vergleich zum Quartal zuvor hätten die Alcoa-Zahlen jedoch eine Abschwächung des Umsatzes und eine noch viel deutlichere Reduktion des Gewinnes signalisiert (nach USD 322 Mio. per Ende Juni). Die gute Nachricht für Aktionäre sei, dass die Aktie, wie bereits letzte Woche erwähnt, Zeichen der Stabilisierung zeige, und kurzfristig einen Rebound begonnen habe.
Gute Nachrichten gebe es auch bei QUALCOMM (ISIN US7475251036 / WKN 883121), dem weltgrößten Hersteller von Chips für Mobiltelefone. Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) ersetze bei seinem neuesten Smartphone die bisher verwendeten Baseband-Prozessoren von Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681) durch jene von QUALCOMM. Diese Mikrochips würden die Empfangssignale der Handys in Ton und Datensignale wandeln und zu den teuersten Komponenten des iPhone 4S zählen.
QUALCOMM-Aktionäre sollten nicht nur deshalb in den kommenden Jahren Erträge erzielen, die jene von Intel-Aktionären voraussichtlich weit übertreffen würden. Ein kurzer Vergleich zeige: Der Ertrag mit Dividenden liege bei der QUALCOMM-Aktie seit Anfang 2008 bei 10,2% p.a., während Intel-Aktionäre sich mit nur 2,7% p.a. hätten begnügen müssen.
PepsiCo (ISIN US7134481081 / WKN 851995) habe einen Gewinnanstieg auf USD 1,31 je Aktie berichtet (im selben Quartal ein Jahr davor: USD 1,22). Der negative Aspekt sei jedoch der Rückgang der operativen Marge von 18,1% auf 16,5%. Aktuell überlege PepsiCo zusammen mit dem deutschen Lebensmittelproduzenten Müller, Joghurt in den USA zu verkaufen. In Russland und im Mittleren Osten verkaufe PepsiCo bereits Molkereiprodukte.
Die etwas orientierungslos erscheinende PepsiCo-Strategie habe dazu geführt, dass Anleger die Aufsplittung des Unternehmens fordern würden, um Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen. Ob das allerdings der Fall wäre, könne aus heutiger Sicht nicht leicht abgeschätzt werden. Offenkundiger sei da schon der Performancevergleich mit dem Mitbewerber Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663). Während Coca-Cola in den vergangenen fünf Jahren einen durchschnittlichen Ertrag von 12,7% erzielt habe, sei PepsiCo in diesem Zeitraum auf bloß 2,8% gekommen.
Es zeige sich, dass Investoren mit der richtigen Auswahl von Aktien erfolgreich sein könnten, selbst wenn zwischendurch die Märkte volatil und schwach seien. Sehr gute Unternehmen, die in ihrem Sektor bedeutend sind, wie beispielsweise QUALCOMM oder Coca-Cola und zahlreiche andere mehr, trotzen allen Abschwüngen und schaffen so langfristig Mehrwert für die Aktionäre, so die Analysten der Erste Bank. (14.10.2011/ac/a/m)
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