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Wiener Leitindex mit Wochenminus von 1,4%


07.10.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Nach dem starken 6%-Rebound der Vorwoche war Anfang dieser Woche wieder die Angst der stärkste Markttreiber, gefolgt von der Hoffnung gegen Wochenschluss, berichten die Analysten der Erste Bank.

Unterm Strich sei der Wiener Leitindex ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) aber entgegen dem Europa-Trend auf einem Minus von 1,4% sitzen geblieben. Während die Banken ihre Talfahrt mit zweistelligen Tagesgewinnen auf Wochensicht noch hätten kompensieren können, nachdem die EZB und Angela Merkel ihnen Unterstützung signalisiert hätten, seien die konjunktursensitiven Werte mit bis zu 9% Minus die Verlierer der Woche gewesen. Die Zugewinne der defensiven Werte hätten aber die Verluste bei den Zyklikern nicht ganz wettmachen können.

ATX-Wochengewinner seien die defensiven Werte gewesen: Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811): +7,4%, die von Übernahmegerüchten profitiert habe, und die Österreichische Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5): +2,0%. Aber auch die OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) habe mit +3,7% im Spitzenfeld gelegen, nachdem 20%-Aktionär IPIC aus Abu Dhabi über eine Aufstockung seines Anteils an der OMV auf 24,9% informiert habe. Auf der Verliererseite hätten ohne negative Unternehmensmeldungen die Zykliker gestanden: Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927): -8,9%, Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR): -8,5%, RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182): -6,7% und Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305): -5,5%.


Bei den europäischen Banken und damit auch bei Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) (-1,3%) und RBI (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) (-7,5%) seien zu Wochenbeginn Kursverluste angesagt gewesen, nachdem die belgisch-französische Dexia (ISIN BE0003796134 / WKN 903855) die Ausgliederung problematischer Assets in eine Bad Bank zur Verbesserung ihrer strukturellen Refinanzierungsprobleme vorgeschlagen habe. Mit der Befürwortung staatlicher Kapitalhilfen für in Not geratene europäische Banken - bei Gefahr für den Euro auch indirekt aus dem erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF - habe Angela Merkel nach einer Krisensitzung mit den Chefs von IWF, Weltbank, OECD und EZB vorerst für etwas Beruhigung gesorgt.

Von Analyseseite hätten die Analysten diese Woche einen Immobilien-Sektorreport publiziert. Zu ihren Top Picks würden die Immofinanz (Dividenden, Profitabilität, eventuell neues Aktienrückkaufprogramm) sowie die S IMMO (ISIN AT0000652250 / WKN 902388) zählen (Profitabilität, aktionärsfreundliche Maßnahmen wie Aktienrückkauf, Rückkauf Genussscheine, Erwartung der 1. Dividende). Bei Andritz habe der positive Ausblick im Rahmen des Kapitalmarkttages zu keiner Änderung der Analysten-Schätzungen geführt, was aber eher an den jüngsten Daten zu den Auftragseingängen für Industriegüter und zum Einkaufsmanagerindex liege, die allesamt auf eine sich weltweit verlangsamende Konjunktur hindeuten würden.

Indikationen für Q3/2011-Berichtssaison könnten Weg für Bodenbildung weisen. Trotz der jüngsten Beruhigungspillen aus Berlin dürften die Bankenwerte aufgrund ihrer Abhängigkeit von Euro-politischen und regulatorischen (Stichwort Eigenkapitalausstattung) Entscheidungen bzw. Entschiedenheit wohl die unberechenbarsten Aktien nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa bleiben. Bei den zyklischen Werten werde das Ausmaß der zu erwartenden Konjunktureintrübung wohl eher Klarheit schaffen und zu einer Bodenbildung beitragen.

Aus fundamentaler Sicht günstig würden jedenfalls viele Sektoren erscheinen. Ob das auch nach der Berichtssaison zum dritten Quartal noch so sei, würden die ersten Indikationen aus den USA schon nächste Woche zeigen. (07.10.2011/ac/a/m)




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