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Europäischer Aktienmarkt tendierte leicht positiv


07.10.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der europäische Aktienmarkt tendierte diese Woche mit +0,6% leicht positiv, so die Analysten der Erste Bank.

Die Nachricht der Englischen Zentralbank ihr QE-Program um GBP 75 Mrd. auf insgesamt GBP 275 Mrd. auszuweiten und mit diesem frisch gedruckten Geld hauptsächlich Staatsanleihen zu kaufen habe für ein positives Sentiment am Markt gesorgt. Die EZB habe die Zinsen unverändert belassen. Darüber hinaus habe die Bank beschlossen, bis zum Q2 2012 unlimitiert Liquidität zur Verfügung zu stellen (MRO und 3M LTRO) und zwei weitere LTRO mit 12M Laufzeit einzuführen. Dies sei ein weiterer Hinweis dafür, dass die Bank ernsthaft besorgt zu sein scheine.


Im STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) hätten zwölf der 19 Sektoren im Plus geschlossen. Besonders die zyklisch wichtigen Rohstoffproduzenten hätten mit +4,2% den Markt outperformen können. Die Stabilisierung des Kupfer- (+/-0%) und Aluminiumpreises (-0,9%) habe sich positiv ausgewirkt. Mit -7% im letzten Monat bleibe der Sektor aber der schlechteste Performer im STOXX 600. Das zeige, dass eine Konjunkturabschwächung im wichtigsten Abnehmerland China vom Markt als immer wahrscheinlicher angesehen werde. Dafür spreche auch die Schwäche der Rohstoffwährungen (z.B. Australischer (AUD) & Kanadischer Dollar (CAD)) zum US-Dollar in den letzten Wochen. Die Analysten würden nicht glauben, dass der Markt das volle Potenzial einer Konjunkturschwäche in China eingepreist habe und würden daher von Aktien-Investments, die stark vom chinesischen Bausektor abhängen, abraten.

Mit -3,8% habe sich diese Woche ein anderer, stark von China abhängiger Sektor - die Automobilhersteller - schwach entwickelt. Laut einem Bericht von Bloomberg seien die Boomzeiten im Luxussegment nämlich vorbei. Volle Lager und Überkapazitäten hätten in China zuletzt zu Preissenkungen von bis zu 20% geführt. Die Augustabsatzzahlen würden die Verlangsamung des Wachstums im Luxussegment bestätigen.

Die Lage am europäischen Interbankenmarkt habe sich leicht entspannt. So sei der Zwei-Jahres-Euro-Swap-Spread leicht zurückgegangen und die Spreads von Italien und Spanien hätten ihren Aufwärtstrend nicht fortgesetzt, sondern seien in einen Seitwärtstrend übergegangen.

Man erwarte in der kommenden Woche eine Fortsetzung des Seitwärtstrends. Besonderes Augenmerk werde auf der Veröffentlichung der ersten Quartalsergebnisse und dem Ausblick von Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) am Dienstag liegen. (07.10.2011/ac/a/m)




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