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STOXX 600 musste ein Minus von 3% hinnehmen


15.07.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der europäische Leitindex STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) musste in der abgelaufenen Woche ein Minus von 3% hinnehmen, berichten die Analysten der Erste Bank.

Auch alle europäischen Länderindices seien schwach gewesen. Die größten Rückgänge seien beim spanischen IBEX (ISIN ES0SI0000005 / WKN 969223) (-5,9%), dem CAC 40 (ISIN FR0003500008 / WKN 969400) (-5,8%) sowie dem ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) (-4,5%) zu verzeichnen gewesen. Die Belastung durch die Schuldenkrise in mehreren europäischen Ländern dauere an.

Aktieninvestoren würden aktuell das Risiko bei den Aktien reduzieren und Bondanleger würden von Forderungspapieren der südeuropäischen Staaten in Anleihen etwas nördlicher davon flüchten (beispielsweise in deutsche Staatsanleihen mit einer aktuellen Rendite von nur 2,69%). Bei einer Inflation von 3,3% in Österreich würden deutsche Staatsanleihen ein offenkundiges Verlustgeschäft bleiben. Weitsichtige Investoren würden das im Wert sinkendes Bargeld tauschen und Gold erwerben.


Alle Sektoren, außer Healthcare (+0,6%), seien diese Woche ebenfalls deutlich im Minus gewesen. Am schwächsten seien Technologiewerte (-7,5%), sowie Banken (-5,8%), Versicherungen (-5,6%) und die Baumaterialenbranche (-5,4%) gewesen. Relativ gut behauptet habe sich noch der Nahrungsmittelsektor (-0,9%).

Die Rahmenbedingungen für die europäischen Automobilhersteller hätten sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Die Neuzulassungen von Fahrzeugen seien gemäß den Daten der ACEA (European Automobile Manufacturer's Association) in der EU im Juni um 8,1% zurückgegangen. In allen wichtigen Ländern seien Einbußen zu verzeichnen gewesen. Im ersten Halbjahr 2011 seien die Neuzulassungen um 2,1% zurückgegangen. Bisher sei vor allem Italien von einer Absatzschwäche betroffen gewesen, nun gebe es offenkundig klare Hinweise, dass der Aufschwung in diesem Sektor beendet sei. Zudem seien die Energiepreise wieder im Ansteigen, was üblicherweise die Konsumentenlaune beträchtlich einzutrüben vermöge. Investoren mit Exposure zu Automobilaktien sollten diese Entwicklungen berücksichtigen und allmählich die Gewichtung dieser Titel in ihren Portfolios abbauen.

Ebenfalls weniger gut sei das Umfeld für den britischen Immobilienmarkt. Der Verkäuferüberhang bei Häusern bleibe bestehen. Die durchschnittlichen Angebotspreise für Häuser seien zuletzt um 1,6% gefallen. In London sei der Rückgang mit 1,4% etwas geringer gewesen. Investoren sollten diesen Sektor in UK in den kommenden Monaten besser meiden.

Der Bankensektor sei weiterhin in einer Konsolidierungsphase. Die griechische EFG Eurobank (ISIN GRS323013003 / WKN 919700) sei in Verhandlungen über den Verkauf ihres türkischen Mehrheitsanteils Eurobank Tekfen, um dringend nötiges Kapital zu beschaffen. Ein ähnliches Ziel habe auch der Verkauf der VBI (Volksbank International) der Österreichischen Volksbanken AG an die russische Sberbank (ISIN RU0009029540 / WKN 902954).

Die Fusion der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055 / WKN 581005) mit der NYSE Euronext (ISIN US6294911010 / WKN A0MLCE) dürfte weiter erfolgreich voranschreiten. Die Mehrzahl der Anteilseigner der Deutschen Börse AG habe der geplanten Fusion zugestimmt. Jetzt bedürfe es noch der behördlichen Genehmigungen für diesen Riesendeal, der voraussichtlich eine Börse mit geschätzten 20 Billionen Dollar Handelsumsätzen schaffe. (15.07.2011/ac/a/m)




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