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ATX kurzfristiger Abwärtstrend bleibt bestehen


15.07.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Ausbruch aus dem Abwärtstrend währte nur kurz. In dieser Woche gab es einen herben Rückschlag, der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) verlor 4,5%, so die Analysten der Erste Bank.

Dabei habe es zwischenzeitlich noch schlimmer ausgesehen. Am Dienstag sei der österreichische Leitindex intraday auf 2.583 Punkte gefallen, was ein Minus von 7% bedeutet hätte. Technisch gesehen habe sich das Bild deutlich eingetrübt. Die Bollinger Bänder hätten sich ausgeweitet, d. h. die Volatilität steige weiter. Der ATX falle nach seinem starken Finish im ersten Halbjahr wieder deutlich unter seine 200-Tages-Linie. Der MACD durchstoße seine Signallinie und gebe wieder ein Verkaufssignal.

Gelinge es dem ATX die 2.637er Punkte-Marke zu halten, könnte man eine Gegenbewegung Richtung Abwärtstrend sehen. Falls nicht, sei mit weiteren heftigen Rückschlägen zu rechnen. Bedeutende Unterstützungslinien würden rar. Das 23,6%-Fibonacci-Retracement verlaufe bei 2.237 Punkten. Beim aktuellen Kurs bedeute dies ein Polster von 15%.

Der Blick auf die wöchentlichen Kerzencharts bestätige den mittelfristigen Abwärtstrend. Hier stünden sowohl MACD als auch Momentum weiterhin auf Verkaufen. Der Blick bleibe vorerst nach unten gerichtet. (15.07.2011/ac/a/m)


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