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STOXX 600 konnte zulegen 08.07.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) konnte diese Woche um 1,13% zulegen und notiert jetzt bei 276 Punkten, so die Analysten der Erste Bank.
Die Marktbreite sei intakt. 14 der 19 Sektoren hätten zulegen können. Am besten hätten sich Technologiewerte mit +3,4% entwickelt. Auch Rohstoffaktien würden sich weiter erholen: +3%. Die von den Analysten schon lange zum Untergewichten empfohlenen Banken (-0,8%), Telekoms (-0,6%) und Versorger (0%) hätten, wie schon in der vergangenen Wochen, relative Schwäche gezeigt.
Die Analysten der Erste Bank haben in dieser Woche ihre Globale Strategie für das dritte Quartal veröffentlicht. Dabei würden sie empfehlen, Aktien in einem Musterportfolio "neutral" zu gewichten. Ihre Volumens und Liquiditätsanalysen der globalen Märkte würden zeigen, dass sich Aktien weiter im Bullenmarkt (seit März 2009) befinden würden. Das Momentum des Aufwärtstrends habe jedoch merklich abgenommen.
Die wichtigsten Risikofaktoren seien: die globale Verschuldungskrise, die hohe Inflation in den Emerging Markets (insb. Brasilien und China) und der hohe Ölpreis. Insgesamt befinde sich die Wirtschaft global aber weiter klar in der Expansionsphase. Zudem würden Risikoassets wie Aktien von den historisch niedrigen Leitzinsen und den damit einhergehenden tiefen Anleihenrenditen profitieren. Dies werde dazu führen, dass es nicht wie 2007/08 zum Tausch von Anleihen für Aktien kommen werde.
Mittelfristig gelte es weiterhin den Ölpreis zu beobachten. Diese Woche habe das Barrel Brent um 3,9% auf USD 117/Barrel zugelegt. Technisch sei der Ölpreis jetzt in einem mittelfristigen Seitwärtstrend. Solange dieser nicht nach oben hin gebrochen werde - davon würden die Analysten derzeit ausgehen - sei das Risiko für Kursrückgänge an den Aktienmärkte aber nicht hoch und der leichte Aufwärtstrend intakt.
Die Anleihen Portugals seien von S&P auf Junk-Bond-Niveau (Ausblick: negativ) heruntergesetzt worden. Die Kurse Portugiesischer Anleihen seien trotz Beschwichtigungen von Politikern weiter gefallen. Zum Vergleich: Portugiesische 10J Anleihenrenditen würden jetzt schon auf gleichem Niveau wie Griechische im April 2011 notieren.
Die EZB habe wie erwartet den Leitzins von 1,25% auf 1,5% erhöht. Die Preise am britische Immobilienmarkt würden wieder steigen (+1,2% zum Vormonat). AUDI (ISIN DE0006757008 / WKN 675700) habe im ersten Halbjahr erneut einen Absatzrekord auf dem chinesischen Markt erzielt (+28% J/J). (08.07.2011/ac/a/m)
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