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Türkische Leistungsbilanz verschlechtert sich kontinuierlichen


07.07.2011
Raiffeisen Capital Management

Wien (aktiencheck.de AG) - Das hohe Wirtschaftswachstum in der Türkei in den letzten Monaten (+11% auf Jahresbasis für das erste Quartal 2011) führt - so beeindruckend es auch ist - aufgrund der hohen Importe und der starken Rohstoffabhängigkeit des Landes zu einer kontinuierlichen Verschlechterung der türkischen Leistungsbilanz, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Die Inflationsrate habe zuletzt allerdings positiv mit einem Preisanstieg von "nur" 6,2% auf Jahresbasis (nach noch 7,2% im Mai) überrascht. Die Rohstoffabhängigkeit des Landes und die weiterhin sehr dynamische Binnennachfrage würden dennoch erhebliche Risikofaktoren für die längerfristige Preisstabilität bleiben. Die Zentralbank habe die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert belassen, nachdem sie sie in den Vormonaten zweimal gesenkt habe, um die Attraktivität für Kapitalzuflüsse aus dem Ausland zu verringern.

Die Renditeniveaus türkischer Anleihen hätten auch im Juni insgesamt eine steigende Tendenz aufgewiesen. Der Inflationsausblick für die Türkei dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte bei einem anhaltend hohen Ölpreis weiter verschlechtern. Dies könnte wiederum die Notenbank auf den Plan rufen, zugleich aber auch Potenzial für eine wieder stärkere Währung eröffnen.

Die ISE-100 Aktienindex (ISIN XC000A0AEWE8 / WKN A0AEWE) an der Istanbuler Börse habe den Juni nach stärkeren Schwankungen im Vergleich zum Vormonatsschluss nahezu unverändert beendet. Nach dem - aus Sicht der meisten Investoren - positiven Ergebnis der Parlamentswahlen hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt. Vor allem ausländische Investoren seien auf der Verkäuferseite gewesen. In der zweiten Monatshälfte habe der Index diese Verluste jedoch wieder aufgehalten. (Ausgabe Juli 2011) (07.07.2011/ac/a/m)



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