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Europa erwartete Erholung findet nicht statt 17.06.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die letzte Woche erwartete Erholung hat diese Woche noch nicht stattgefunden, so die Analysten der Erste Bank.
Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) sei diese Woche um -1,9% gefallen und stehe somit auch seit Jahresanfang um 3% im Minus. Alle 19 Sektoren hätten tiefer notiert. Am stärksten habe es Rohstoffproduzenten mit -3,4% getroffen. Gleichzeitig seien die Renditen der deutschen Anleihen am kurzen und langen Ende um 12 bis 20 Basispunkte gefallen. Die Risikoaversion der Investoren nehme somit weiter zu und sei auch nicht verwunderlich, wenn man sich die negative Entwicklung der Frühindikatoren im letzten Monat ansehe.
Die Gewinnrevisionen der Analysten der Aktien im STOXX 600 seien auch weiter klar negativ. Die Analysten der Erste Bank bleiben bei ihrer Erwartung, dass es zu einem Rebound kommen wird, da das Sentiment kurzfristig schon sehr negativ ist. Die Stärke der Gegenbewegung werde eine wichtige Indikation geben, wie sich die Indexstände in den nächsten Monaten entwickeln würden.
Die saisonbereinigte Industrieproduktion im Euroraum sei im April im Monatsvergleich um 0,2% und um 5,2% im Jahresvergleich gestiegen. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorlägen, hätten elf eine ansteigende und elf eine rückläufige Industrieproduktion im Monatsvergleich verzeichnet. Die größten Rückgänge hätten Portugal (-3,6%), Griechenland (-3,6%), Slowenien (-3,1%) und Großbritannien (-1,6%) verzeichnet.
Schwache Zahlen seien vom Arbeitsmarkt gemeldet worden. Die Zahl der Erwerbstätigen sei im ersten Quartal 2011 im Euroraum gegenüber dem Vorquartal nur stabil geblieben. Gegenüber dem ersten Quartal 2010 habe es ein mageres Plus von 0,1% gegeben. Die Erholung des europäischen Arbeitsmarkts sei damit ähnlich schwach wie in den USA.
Die Schweizer Industrie sei im ersten Quartal 2011 weiterhin in einer guten Verfassung. Die Produktion habe sich zum Vorjahresquartal um 5% erhöht und der Umsatz habe um 3,4% zugenommen. Sowohl die Auftragseingänge (+4,4%) als auch die Auftragsbestände (+8,7%) seien angestiegen. Trotz der guten Konjunkturdaten habe die Schweizer Nationalbank erwartungsgemäß beschlossen, ihre expansive Geldpolitik beizubehalten. Der Leitzinssatz sei bei 0,25% belassen worden. (17.06.2011/ac/a/m)
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