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US-Leitindices erzielten negative Performances 27.05.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Sämtliche US-Leitindices erzielten diese Woche negative Performances, so die Analysten der Erste Bank.
Der S&P (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) habe 1,3% und der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) 1,6% verloren. Das sei aktuell nicht besorgniserregend und liege im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Die Situation ähnle ziemlich jener vor einem Jahr, als ebenfalls ein QE-Programm der FED dem Ende zugegangen sei.
Jetzt sei es aus US-Sicht nämlich wichtig, wieder frisches Kapital für Staatsanleihen vom Ausland ins Land zu locken. Das gehe natürlich am leichtesten, wenn zuerst Aktieninvestoren durch steigende Volatilitäten verunsichert und später Umschichtungen in Richtung Anleihen vorgenommen würden.
Noch sei es nicht ganz soweit, aber Aktieninvestoren sollten sich darauf vorbereiten, dass ihnen bald volatilere Zeiten bevorstünden. Das Ziel der Maßnahmen sei letztendlich, US-Staatsanleihen wieder an das Ausland zu verkaufen und nicht nur die FED-Bilanz damit aufzufüllen. Wenn man also wisse, was höchstwahrscheinlich bevorstehe, werde man weniger überrascht sein und die kommenden Dinge viel gelassener sehen. Auf keinen Fall sei irgendeine Art von Angst hilfreich. Die meisten Unternehmen, außer der Mehrzahl der US-Finanzfirmen, seien aktuell in einer wirklich guten Verfassung und wenn man USD-Vermögenswerte halte, sei es weitaus sinnvoller, Aktien zu besitzen statt auf die Einhaltung der Rückzahlungsversprechen des Staates zu warten.
Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: Die US-Firmen seien in einer weit besseren Verfassung als der US-Staat und mit diesem Wissen sollten Aktieninvestoren künftig höheren Volatilitäten etwas gelassener entgegensehen. Damit sei nicht gemeint, dass man eventuelle Verluste laufen lassen sollte, ganz im Gegenteil: Wenn etwas schief laufe, sollte man den Schaden in Grenzen halten und nicht den Einsatz erhöhen. Beim US-Staat würden die Ausgaben aus dem Ruder laufen und Investoren seien auf der sichereren Seite, die US-Staatsanleihen weit links liegen zu lassen. Die vorherrschenden negativen realen Renditen sollten selbst den überzeugtesten Anleihekäufern zu denken geben.
Am Ende der Berichtssaison laufe der Aktienmarkt nun etwas orientierungslos seitwärts. Man erwarte zu Monatsbeginn einige freundliche Tage, zumal viele institutionelle Investoren wieder mit frischen Mitteln auf den Markt kommen würden. Von Unternehmensseite seien aktuell keine negativen Impulse zu erwarten. (27.05.2011/ac/a/m)
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