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Europäische Unternehmen Quartalsergebnisse besser als erwartet 16.05.2011
Liechtensteinische LB
Vaduz (aktiencheck.de AG) - Das griechische Drama überschattet die Berichterstattung europäischer Unternehmungen, so die Analysten der Liechtensteinischen Landesbank.
Die Quartalsgewinne seien bisher durchwegs besser ausgefallen, als von den Analysten erwartet.
Von den 168 Gesellschaften aus dem STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820), die bisher berichtet hätten, hätten 61% mit ihrem Gewinn und Umsatz über den Schätzungen gelegen. Das sei etwas tiefer als im dritten und vierten Quartal 2010, aber immer noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt von knapp unter 58%. Belastungsfaktoren bei den Gewinnausweisen seien höhere Rohstoffpreise und der schwache Dollar. Einige Analysten hätten die Schätzungen daher im Vorfeld bereits etwas reduziert. Unterschätzt worden seien das weiterhin dynamische Wachstum in den Schwellenländern und die stetige Erholung der Konjunktur in den USA.
Bei den Sektoren würden bisher vor allem Chemie, Gesundheit, Technologie und Autos positiv hervorstechen. Unterdurchschnittlich berichtet hätten Banken, Einzelhandel und Konsumgüter des persönlichen Bedarfs. Die stärkste positive Preisreaktion auf die Quartalszahlen habe Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) mit einem Anstieg von 15,1% gehabt. Ericsson profitiere wesentlich mehr als erwartet vom laufenden Investitionszyklus in mobile Datennetzwerke.
Bei den Autos seien es vor allem BMW (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) und Volkswagen (VW) (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) gewesen, die durch spektakuläre Resultate aufgefallen seien. VW habe beim operativen Gewinn 30% über den Schätzungen gelegen. BMW habe das beste erste Quartal der Firmengeschichte verbucht.
Die deutsche Automobilindustrie stehe vor einer neuen Phase der Profitabilität und BMW führe diese an. Der Grund sei das rasant wachsende Geschäft in China und anderen Schwellenländern. Dort würden sich die luxuriös ausgestatteten Topmodelle von Audi (ISIN DE0006757008 / WKN 675700), BMW und Mercedes in immer größeren Stückzahlen verkaufen. Die Margen seien beeindruckend gestiegen und hätten im Falle von BMW das neue Rekordniveau von 11,9% erreicht. Die Erholung des Absatzes in den wichtigsten Märkten USA und Deutschland sei für BMW gerade erst angelaufen. Aufgrund des Verkaufs in den Schwellenländern dürfte die Wachstumsphase für BMW nachhaltiger sein als bisher angenommen. (Ausgabe Mai/Juni 2011) (16.05.2011/ac/a/m)
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