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Europäischer Aktienmarkt volatiler Seitwärtstrend sollte sich fortsetzen


13.05.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der europäische Aktienmarkt (STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820)) legte diese Woche um 1,5% auf 282 Punkte zu, so die Analysten der Erste Bank.

Die Berichtssaison nähere sich dem Ende. Bisher hätten 292 der 325 Firmen die quartalsweise berichten Zahlen vorgelegt. 202 hätten im Vergleich zum Vorjahr wachsen können. Besonders gut sei es den Firmen im Bereich zyklischen und nichtzyklischem Konsum sowie Technologie gegangen. Schwach würden sich weiterhin die von den Analysten zum untergewichteten empfohlenen Sektoren Telekom, Versorger und Finanzen entwickeln.


An den Märkten steige trotz der guten Unternehmensergebnissen die Unsicherheit. Der beste Sektor in dieser Woche seien abermals die defensiven Pharmafirmen gewesen (+4%). Auch die Renditen der deutschen Staatsanleihen würden sowohl am kurzen als auch am langen Ende um 10 bis 15 Basispunkte sinken. 10-jährige Bunds hätten somit nur noch eine Rendite von 3,1%. Ein weiteres Indiz für das Risk-off play seien die sinkenden Rohstoffpreise. Kupfer sei seit drei Monaten schon um 13% gefallen, da die Zinserhöhungen in China das Wachstum bremsen würden. China konsumiere 39% des weltweiten Kupfers und 48% des weltweiten Eisenerzes.

Die Zahlen zur Industrieproduktion in Europa seien diese Woche veröffentlicht worden. Gegenüber Februar sei die Produktion im März im Euroraum um 0,1% und in der EU27 um 0,3% gestiegen. Gegenüber März 2010 habe sich die Produktion von Investitionsgütern um 10,5% im Euroraum und um 10,0% in der EU27 erhöht. Von den Mitgliedstaaten, hätten 14 eine ansteigende und 6 eine rückläufige Industrieproduktion verzeichnet. Die höchsten Anstiege habe es in Estland (+32,7%), Litauen (+14,5%), Schweden (+13,7%) und Deutschland (+10,9%) und die größten Rückgänge in Griechenland (-7,5%), Irland (-5,4%) und Portugal gegeben (-2,4%).

In der kommenden Woche erwarten die Analysten der Erste Bank dass sich der volatile Seitwärtstrend fortsetzen wird. Der langfristige Bullenmarkt sei jedoch weiterhin intakt. (13.05.2011/ac/a/m)




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