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ATX auf bestem Weg ein symmetrisches Dreieck auszubilden 13.05.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) konnte in dieser Woche knapp über 1% dazu gewinnen, zur Mitte der Woche stand sogar ein Plus von 2,5% zu Buche, das allerdings nicht gehalten werden konnte, so die Analysten der Erste Bank.
Kurzfristig habe der österreichische Leitindex seinen kurzfristigen Abwärtstrend durchbrechen können, sei jedoch dann an der 100-Tage-Linie gescheitert. Aktuell notiere der ATX im Bereich seiner gleitenden Durchschnitte der letzten 20 und 50 Tage, die beide bei rund 2.840 Punkten verlaufen würden.
Das Momentum, das zu Beginn der Woche noch kurz positiv gewesen sei, sei nun wieder negativ, ebenso der MACD. Der ADX verdeutliche die aktuelle Trendlosigkeit. Zuviel Aussagekraft könne man den technischen Indikatoren momentan aber ohnehin nicht beimessen, da Signale aktuell schon bei geringen Kursbewegungen generiert würden.
Im Moment würden vorherige Höchststände nicht mehr erreicht und Tiefs nicht mehr unterschritten. Der ATX befinde sich auf dem besten Weg, ein symmetrisches Dreieck auszubilden. Die sich langsam wieder einengenden Bollinger Bänder würden dies bestätigen. Von unten nähere sich langsam die 200-Tage-Linie.
Die große Frage sei nun, in welche Richtung der Ausbruch erfolgen werde. Die wöchentlichen Kerzencharts würden eindeutig zu einer negativen Sichtweise verleiten. Dagegen spreche allerdings die Underperformance des ATX gegenüber anderen europäischen Indices. Die Analysten der Erste Bank gehen davon aus, dass der ATX seine 100-Tage-Linie in der kommenden Woche erneut testen wird. Bei einem Durchbruch würden sie Platz bis 2.933 Punkte sehen, sollte er erneut scheitern, seien Kursverluste bis 2.740 Punkte die wahrscheinlichste Variante. Hier verlaufe auch aktuell die 200-Tage-Linie. (13.05.2011/ac/a/m)
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