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Aktienmärkte legen kräftig zu 10.05.2011
IG Markets
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Aktienmärkte weltweit haben am Dienstag von der chinesischen Handelsbilanz profitiert, so André Saenger, Marktanalyst von IG Markets.
Europas Leitindices FTSE 100 (ISIN GB0001383545 / WKN 031100) (Plus 1,2%), CAC 40 (ISIN FR0003500008 / WKN 969400) (Plus 1,3%) und DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) (Plus 1,5%) hätten im späten Handel fester notiert und der US-Leitindex Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) (Plus 0,5%) habe sich gut behauptet (Stand: 17:00 Uhr).
Die Volksrepublik China habe im April einen Überschuss von 11,4 Mrd. USD erwirtschaftet; im März seien es noch 139 Mio. USD und im April 2010 rund 1,68 Mrd. USD gewesen. Im Vorfeld hätten Analysten mit einem Überschuss von 1 bis 3 Mrd. USD gerechnet. Die Börsianer hätten den starken Anstieg als Zeichen für eine sich erholende Weltwirtschaft gewertet.
Europas Indices seien außerdem von der Nachricht über eine weitere Geldspritze für Griechenland unterstützt worden. In den nächsten zwei Jahren könnte das Land einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge einen zweistelligen Milliarden-Betrag von der EU geliehen bekommen; dies habe die Internetseite des Blatts unter Berufung auf Brüsseler "Eurozonen-Kreise" berichtet. Demnach spreche man in Brüssel über ein Darlehen von bis zu 60 Mrd. EUR.
Dem Euro habe diese Nachricht kaum geholfen. Er habe am Dienstagnachmittag keine klare Richtung gefunden und sich im Zick-Zack übers Tableau bewegt. Um 17:00 Uhr habe er bei 1,4353 USD notiert (Minus 0,2%). Der Grund dafür sei der anhaltende Wirrwarr um die Finanzhilfe für Griechenland gewesen: Kurz nach der Nachricht über eine weitere Geldspritze, habe sich ein Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen eine Umschuldung ausgesprochen.
Wie Lorenzo Bini Smaghi auf einer Veranstaltung in Florenz gesagt habe, würde eine Umschuldung falsche Signale senden. Er fürchte, dass eine Umschuldung Griechenlands andere Staaten von der Rückzahlung ihrer Schulden abhalten könnte. Auf derselben Veranstaltung habe sich auch EZB-Ratsmitglied Yves Mersch gegen eine Umschuldung ausgesprochen. (10.05.2011/ac/a/m)
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