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Europäischer Aktienmarkt nachgegeben


06.05.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der europäische Aktienmarkt (STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820)) sank diese Woche im Einklang mit der Wall Street um fast 2%, so die Analysten der Erste Bank.

Im April habe der Index leicht im Minus (-1%) geschlossen. Besonders Rohstoffe wie Öl (USD 114/Barrel; -10%), Silber (USD 34,5/Unze; -28%) und Gold (USD 1.482/Unze; -3%) hätten stark korrigiert. Die Renditen deutscher Staatsanleihen würden unverändert notieren, der Euro sei 0,02 zum US-Dollar gesunken und stehe jetzt bei 1,45.

Die derzeitige Entwicklung von wichtigen Frühindikatoren:

- Der Kupferpreis sei seit Anfang Februar leicht fallend und der Baltic Dry Index notiere weiter auf den tiefsten Ständen seit Ende 2008.


- Die deutsche Zinskurve sei seit Jahresanfang um 70 Basispunkte flacher geworden.

- Die Gewinnentwicklung sei schon seit zwei Monaten unverändert bis leicht fallend.

- Aktien aus defensiven Sektoren wie Pharmafirmen und Lebensmittelproduzenten würden den breiten Markt leicht outperformen.

Die Analysten würden erwarten daher, dass sich Aktienkurse weiterhin seitwärts bewegen würden. Denn einerseits seien Aktien nach unten aufgrund der niedrigen Bewertungen abgesichert (KGVe im STOXX 600: 10,9x), andererseits gebe es wie angeführt mehrere Indikatoren die auf eine Abschwächung des Sentiments gegenüber Aktien schließen lassen. Die Analysten würden daher weiterhin nur eine neutrale Gewichtung von Aktien empfehlen.

Die EZB habe den Zinssatz wie erwartet bei 1,25% belassen. Die Aussagen seien deutlich weniger aggressiv gewesen als an den Märkten erwartet. Ein Zinsschritt im Juni scheine eher ausgeschlossen, und es habe nur wenige Hinweise auf eine mögliche Zinsanhebung im Juli gegeben. Trichet habe zwar erwähnt, dass die EZB "weiterhin Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation" sähe, und die "Risiken für den mittelfristigen Ausblick für die Preisentwicklung" nach oben gerichtet seien. Es seien auch keine Abwärtsrisiken für den Inflationsausblick erwähnt worden. Die Analysten der Erste Bank erwarten den nächsten Schritt frühestens zwischen Juli und September (wobei derzeit eher von einem früheren als von einem späteren Zeitpunkt ausgehen), und erwarten danach einen weiteren Zinsschritt für dieses Jahr. (06.05.2011/ac/a/m)



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