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Wiener Börse keine Kursgewinne


06.05.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Mai-Flaute beginnt zu greifen. Wie üblich zu dieser Jahreszeit kommt am Aktienmarkt kaum Fantasie auf, das alte Sprichwort "Sell in May and go away" macht wieder die Runde, berichten die Analysten der Erste Bank.

Es könne auch nicht von der Hand gewiesen werden, dass sich diese Strategie oft als richtig herausgestellt habe. Gerade heuer mit dem angekündigten Ende des Quantitative Easing II der US-Notenbank FED werde wohl in den nächsten Wochen keine große Euphorie aufkommen und es zeichne sich eine Konsolidierung des Aktienmarktes ab. Für österreichische Anleger sei die Lage doppelt frustrierend, da ja die Wiener Börse (im Unterschied zu anderen europäischen Börsen) heuer leider nicht einmal noch Kursgewinne aufzuweisen habe (ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) -3% ytd), was natürlich aber auch an der "Wertpapier- KESt"-Jahresendrally 2010 liege.


Die Wochengewinner im ATX seien dünn gesät. Die Österreichische Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) habe um 1,6% zulegen können, da offenbar der Dividendentermin am 12. Mai, wo EUR 1,60 ausgeschüttet würden, das Interesse an der Aktie wecke. Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) habe ohne besondere News um 1,5% zugelegt, genauso wie Schoeller-Bleckmann (SBO) (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) um 0,2%.

Bei den ATX-Verlierern gebe es wiederum deutlichere Bewegungen. Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) habe um 5,0% verloren, Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) als Stammgast in dieser Liste um 4,0% - diesmal ausgelöst durch den CEO-Wechsel in dieser Woche. Zwei weitere ATX-Verlierer seien mit voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) (-3,5%) und OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) (-3,2%) zwei der aktuellen Top Picks der Analysten, die auch in den Research-Zertifikaten schwer gewichtet seien.

Bankenwerte hätten ebenso diese Woche verloren. Bei den Quartalsergebnissen habe diese Woche Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) einmal mehr ihre Qualität unter Beweis gestellt und ein hervorragendes Quartalsergebnis präsentiert - die Analysten hätten auch die "akkumulieren"-Empfehlung in dieser Woche bestätigt. BWT (ISIN AT0000737705 / WKN 884042) habe Quartalszahlen berichtet, die durch die angekündigten Investitionen belastet gewesen seien und deshalb für wenige Überraschungen gesorgt hätten - die Analysten würden hier bei ihrer Kaufempfehlung bleiben.

Die beste Strategie aktuell sei es wohl, sich nicht vom Auf und Ab der Märkte irritieren zu lassen. Die Bewertung des ATX sei tendenziell günstig, wenngleich viel von der tiefen Bewertung der Finanztitel abhänge, die derzeit aber wenig im Fokus stünden. Die Industrietitel würden noch Aufwärtspotenzial aufweisen, seien aber schon ungleich weiter gelaufen. Das Thema Rückgang der Überschussliquidität (ausgehend von den USA) wird die Märkte in den nächsten Wochen bestimmen, daher erwarten die Analysten der Erste Bank auch tendenziell nur eine Seitwärtsbewegung. Für alle vor 31.12.2010 gekauften Aktien sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, da die möglichen Rückgänge wahrscheinlich zu wenig seien, um dafür die bestehende langfristige Steuerfreiheit zu opfern. (06.05.2011/ac/a/m)




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