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STOXX 600 konnte um 0,9% zulegen 29.04.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) konnte diese Woche um 0,9% auf 283 Punkte zulegen, so die Analysten der Erste Bank.
Seit Jahresanfang betrage das Plus derzeit 3%, im Vergleich zu 8% im S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0). Zyklische Sektoren hätten wieder outperformen können, wobei jedoch Rohstoff- und Öl & Gas-Aktien weiterhin Schwäche zeigen würden. Defensive Sektoren, wie Lebensmittelproduzenten, hätten auch diese Woche schwächer als der Markt tendiert.
Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) habe im ersten Quartal 2011 Umsatz- und Ergebnis steigern können. Hierzu hätten alle drei Teilkonzerne mit Umsatz- und Ergebnissteigerungen beigetragen. So sei der Konzernumsatz um 13,2% auf EUR 9,4 Mrd. gewachsen. Für das Gesamtjahr hebe Bayer die Umsatz- und Ergebnisprognose an und plane aufwährungs- und portfoliobereinigter Basis jetzt einen Umsatzanstieg von 5 bis 7% (bisher: 4 bis 6%).
Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MLX29 / WKN A0D94M) habe im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnzuwachs erzielt, was mit höheren Ölpreisen zusammenhänge. Die Erwartungen seien damit geschlagen worden. Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) habe seinen Umsatz im ersten Quartal um 7% gesteigert. Auf organischer Basis seien die Erwartungen jedoch verfehlt worden.
Sanofi Aventis (ISIN FR0000120578 / WKN 920657) habe gemeldet, dass sein Gewinn im ersten Quartal gesunken sei, was auf einen harten Wettbewerb im Generika-Markt und eine schwache Nachfrage nach Schweinegrippe-Impfstoffen zurückzuführen sei.
SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) habe im ersten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten können, allerdings seien die Erwartungen nur teilweise erfüllt worden. So habe der Konzernumsatz im Berichtszeitraum mit EUR 3,02 Mrd. um 21% über dem Vorjahreswert gelegen.
Die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) habe ihren Gewinn im ersten Quartal steigern können. Indes sei das Institut zuversichtlich, sein Gewinnziel für 2011 zu erreichen. Das Ergebnis je Aktie sei von EUR 2,43 auf EUR 2,13 gesunken. Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) habe im ersten Quartal trotz geringerer Rückstellungen für Kreditausfälle einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.
Im Fokus der Investoren in Europa sei diese Woche die erste Pressekonferenz von FED Chef Ben Bernanke gewesen. Die expansive Geldpolitik sei dabei abermals bestätigt worden und habe den weiteren Fall des US-Dollars zur Folge gehabt. Der Kaufkraftverlust des Dollars sollte ausländische Aktien für US-Investoren weiter attraktiv machen.
Dieser Trend werde jedes Monat durch das amerikanische ICI-Institut bestätigt, das die Geldflüsse der US-Aktienfonds analysiere. Dass die US-BIP-Zahlen derzeit vom Konsens nach unten revidiert würden, sollte zudem unterstützend wirken, da dieser Trend die Periode der Nullzinsen in den USA verlängern sollte. (29.04.2011/ac/a/m)
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