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Indischer Aktienmarkt setzte Anstieg fort


15.04.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der indische Aktienmarkt setzte diese Woche seinen Anstieg fort, berichten die Analysten der Erste Bank.

Seit der Empfehlung der Analysten vom 4. März wieder in den Markt zu investieren, sei der Index in Rupien mehr als 5% im Plus und habe die etablierten Märkte damit klar outperformt. In Euro sei die Performance wegen des starken Euro zur Rupie allerdings nur halb so hoch. Die Gewinnerwartungen des Index in den nächsten zwölf Monaten würden sich weiterhin in einem klaren Aufwärtstrend befinden. So seien die Gewinnerwartungen seit Anfang März um 3,7% gestiegen. Der IMF erwarte, dass das BIP in Indien 8,25% (2011) und 7,75% (2012) wachsen werde. Längerfristig sei es sehr wahrscheinlich, dass Indien seinen Erzrivalen China beim Wachstum übertreffen werde, denn in Indien sei noch mehr Catch up-Potenzial vorhanden und die demographische Struktur des Landes sei signifikant besser.


Das größte Risiko eines langsameren Wachstums in Emerging Markets wie Indien und China bleibe aber die hohe Inflation, welche in diesen Ländern wegen des Anstiegs der Lebensmittelpreise höher ausfalle als in der entwickelten Welt. Die hohe Inflation, die zu einem gewissen Teil durch die globale Ausweitung der Geldmenge hervorgerufen worden sei, bremse das Wachstum in unterentwickelten Ländern. Somit bleibe die Schere zwischen den entwickelten Ländern und den Emerging Markets größer als sie bei einer niedrigeren Inflation wäre. Der IMF gehe derzeit davon aus, dass die Inflation in Emerging Asien von 6,1% auf 4,7% im Jahr 2012 sinken werde. Die Analysten der Erste Bank erwarten jedoch, dass diese Schätzungen zu niedrig sind, sollten die großen Zentralbanken ihre derzeit expansive Geldpolitik weiter fortsetzen.

Die offizielle chinesische Inflationsrate für März habe 5,4% betragen (Februar: 4,9%). Die Chinesen hätten dabei die Statistik schon zu Jahresanfang verändert, um die Inflationsrate weniger hoch erscheinen zu lassen. Selbst diese Maßnahme scheine nichts genutzt zu haben. Die chinesischen Erzeugerpreise hätten im März 2011 erneut einen kräftigen Zuwachs verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien sie um 7,3%, nach 7,2% im Februar angestiegen. Weitere Bremsaktionen der Zentralbank seien daher wahrscheinlich.

Ebenfalls auf der Bremse stünden derzeit die Notenbanken in Südamerika. Die chilenische Notenbank habe bereits zum Wochenbeginn den Leitzinssatz wieder um 50 Basispunkte auf nunmehr 4,5% angehoben. Durch die ansteigende Inflation (aktuell 2,93 %) seien weitere Zinsschritte in diesem Jahr zu erwarten. (15.04.2011/ac/a/m)




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