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Europa Aktien und Rohstoffe bleiben gute Wahl für Investoren 08.04.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Trotz - und wegen - den Anstiegen der Rohstoff- und Energiepreise legte der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) diese Woche um 1,8% zu, so die Analysten der Erste Bank.
Die derzeitige Situation sei ein zweischneidiges Schwert für Aktieninvestoren. Denn einerseits würden sich die steigende Inflation und die leicht angehobene Zinsen negativ auf die Unternehmensbilanzen auswirken. Andererseits seien die realen Zinsen derzeit nur leicht positiv bis negativ - je nach dem wie der eigene Warenkorb aussehe und welche Staatsanleihen man für die Betrachtung heranziehe. Aktien und Rohstoffe seien in diesem Umfeld nach Ansicht der Analysten eine gute Wahl für Investoren.
Die Preise würden in Europa weiterhin einen Aufwärtstrend zeigen. So hätten die britischen Erzeugerpreise im März mit beschleunigtem Tempo angezogen. Die Preise hätten um 5,4% über dem Vorjahresniveau gelegen, nach 5,3% im Februar. Hierbei handle es sich um die stärkste Preissteigerung seit Oktober 2008. Der Konsens sei lediglich von einer Preiserhöhung von 5,1% ausgegangen. Aus der Wirtschaft würden weiterhin zumeist positive Nachrichten kommen. So habe die deutsche Produktion auf Monatssicht abermals zugelegt. Im Februar sei die Erzeugung um 1,6% gestiegen. Im Januar habe sie aufwärts revidiert um 2,0% angezogen. Spürbare Produktionszunahmen seien in allen Wirtschaftsbereichen zu verzeichnen gewesen.
Silber sei diese Woche wieder kräftig angestiegen (+4,3%) und notiere nun mit USD 40/Unze nicht mehr weit unter dem All-Time High von USD 50 aus dem Jahr 1980. Der Lebensmittelpreisindex sei im März zum ersten Mal seit langem wieder gesunken (-3%). Auf Jahressicht stehe aber ein reales Plus von 40% zu Buche.
Die EZB habe diese Woche die Zinsen um 25 BP angehoben. Trichet habe gesagt, dass die EZB die aktuell sehr unterstützende ("very accommodative") Geldpolitik angesichts der Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität angepasst habe. Er habe unterstrichen, dass die zugrunde liegende monetäre Expansion (M3: +2,0%, Kreditwachstum Privatsektor: +2,6%) immer noch moderat verlaufe, die hohe Geldmenge allerdings Preisaufwärtsdruck unterstützen könnte. Die EZB bleibe hinsichtlich drohender Zweitrundeneffekte in Alarmbereitschaft, da sie diese nicht tolerieren würde. Die Basisannahme der Analysten sei ein weiterer Zinsschritt im 3. Quartal (Inflation sollte da ihren Höhepunkt erreichen - je nach Ölpreisentwicklung), aber keine Serie bevorstehender Zinsanhebungen.
Die Renditen von 10-jährigen Bunds seien diese Woche um 6 Basispunkte auf 3,41% gestiegen. Die 2-jährigen hätten um 15 BP auf 1,84% zugelegt. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe seinen Abwärtstrend fortgesetzt und stehe jetzt bei 120,7 Punkten (-0,57). (08.04.2011/ac/a/m)
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