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Industriemetallpreise treten weitgehend auf der Stelle


04.04.2011
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Metallpreise zeigen sich auch zum Auftakt der neuen Handelswoche relativ verhalten und treten weitgehend auf der Stelle, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Dies sei angesichts des gestiegenen Risikoappetits, der sich in steigenden Aktienmärkten widerspiegele, und der fundamentalen Ausgangslage wenig nachvollziehbar. Anglo American (ISIN GB00B1XZS820 / WKN A0MUKL), der Betreiber der drittgrößten Kupfermine der Welt, Collahuasi, habe bekannt gegeben, dass die zuletzt schweren Regenfälle das Erreichen der Produktionsziele für dieses Jahr schwierig machen würden. Dies komme zu den bereits bestehenden operativen Problemen, wie fallenden Mineralgehalten und regelmäßigen Streiks, hinzu. Dass die Kupferproduktion in diesem Jahr mit der stark steigenden Nachfrage kaum Schritt halten könne, werde allerdings zurzeit vom Markt ausgeblendet. Ebenso hätten die positiven US-Arbeitsmarktdaten am Freitag und der gleichzeitig schwache US-Dollar kaum Auswirkungen auf die Metallpreise gehabt.

Die Anleger würden aber offensichtlich ihre Wetten auf steigende Preise ausbauen: Die Netto-Long-Positionen hätten sich in der Woche zum 29. März um gut 32% auf 25,6 Tsd. Kontrakte erhöht. Dies entspreche dem höchsten Stand seit vier Wochen. Auch die Anzahl der offenen Kontrakte an der LME sei im selben Zeitraum deutlich gestiegen. Die Analysten würden den jüngsten Preisrückgang vor allem auf charttechnische Indikatoren und kurzfristige Abwesenheit chinesischer Händler zurückführen. Dies sehe man vor allem in den stark steigenden Lagerbeständen in Asien: Die asiatischen LME-Vorräte seien seit Jahresbeginn um 90 Tsd. Tonnen bzw. 150% gestiegen. Die Lagerbestände an der SHFE seien um 30 Tsd. Tonnen bzw. rund 20% angestiegen. Das hohe Produkionsdefizit sollte sich bald in fallenden Lagerbeständen bemerkbar machen. (04.04.2011/ac/a/m)


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