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Österreichischer Aktienmarkt unspektakuläre Woche 01.04.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Eine recht unspektakuläre Woche am österreichischen Aktienmarkt liegt hinter uns - zumindest im Vergleich zu den Wochen davor, so die Analysten der Erste Bank.
Man sehe dies allerdings nicht negativ. Die 200-Tage-Linie steige deutlich an, die ehemaligen Widerstände im Bereich von 2.800 Punkten bzw. knapp darunter hätten ja schon in der Vorwoche wieder zurückerobert werden können und auch eindeutig gehalten. Eine weitere Konsolidierung erscheine möglich, das mittelfristige Bild stimme die Analysten aber weiter zuversichtlich, zumal auch die fundamentale Bewertung eindeutig eine optimistische Haltung zulasse.
Die Versorger (EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279): +4,0%, Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738): +3,9%) seien die ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191)-Gewinner der Woche gewesen - hier würden sich die Anstiege der Stromgroßhandelspreise auswirken (durch die Abschaltung der dt. Kernkraftwerke). Dieser Anstieg sei aus Sicht der Analysten nachhaltig. Auch OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) habe um 2,1% zulegen und damit den ATX (-0,2%) ebenso klar outperformen können. Der neue CEO Roiss möchte ja im wahrsten Sinn des Wortes "aufs Gas steigen" (i.E. die strategische Bedeutung des Geschäftsfeld Gas erhöhen) - die Analysten seien überzeugt, dass diese Strategie im aktuellen Umfeld richtig sei. Die OMV Aktie bleibe für sie eine klare Kaufempfehlung, auch wenn die Refinanzierung der Petrol Ofisi-Akquisition noch immer offen sei.
Schwach seien diese Woche Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) (-4,9%) und alle Finanztitel (Raiffeisen Bank International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU): -4,2%, Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17): -2,7%, Erste Group Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943): -1,8%) gewesen. Hier dürften Meldungen bezüglich weiterer notwendiger Staatshilfen im irischen Bankensektor auf das Sektorsentiment gedrückt haben. Die Analysten würden aber denken, dass die langsam besser werdende wirtschaftliche Situation vieler CEE-Länder sich nach und nach positiv auf die Aktienperformance dieser Finanzwerte auswirken sollte und daher die Raiffeisen Bank International und die Vienna Insurance Group weiterhin zum Kauf empfehlen. Man schätze das BIP-Wachstum im CEE-Raum (ohne Türkei) für heuer auf 3,0% und für 2012 auf 3,7%, was wiederum klar über dem Westeuropa-Niveau liege.
Mit Ausnahme des Ergebnisses der Raiffeisen Bank International für 2010 werde nächste Woche sehr ruhig verlaufen, zumindest was Unternehmensnews anbelange. Weder Fukushima noch die Lage in Libyen könnten das positive Aktiensentiment derzeit wesentlich trüben, obwohl sich weder da noch dort eine wirkliche Besserung der Lage abzeichne. Aber die Aktienmärkte würden sich offenbar schnell an solche Situationen gewöhnen. Die Analysten könnten nur wiederholen, dass sie für die Wiener Börse optimistisch seien - einerseits über die Profiteuere der letzten Entwicklungen am Energiemarkt (Verbund, OMV, Andritz), andererseits über die besser werdende Situation im CEE-Raum - was v.a. die Finanzwerte betreffe. Dazu hätten sie diese Woche auch ihre Kaufempfehlung für voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) erneuert und das Kursziel auf EUR 41 erhöht - das aktuelle Kursniveau von ca. EUR 33 sei für Zukäufe noch sehr interessant. (01.04.2011/ac/a/m)
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