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Europäischer Aktienmarkt Automobilhersteller und zyklische Werte steigen deutlich


25.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) stieg diese Woche 3,25% und notiert jetzt bei 275,8 Punkten, so die Analysten der Erste Bank.

Alle 19 Sektoren seien angestiegen. Automobilproduzenten (+7%) seien der klare Outperformer gewesen. Andere zyklische Sektoren wie Industrie, Baufirmen, Technologie- und Rohstoffunternehmen seien mit einem Plus von 4 bis 5% überdurchschnittlich gestiegen. Sektoren, die die Rohstoffpreise nicht direkt weitergeben könnten wie Nahrungsmittelhersteller und Fluglinien, hätten nur einen leichten Rebound verzeichnen können (1 bis 2%).

Der Anstieg bei den britischen Verbraucherpreisen habe sich im Februar mit beschleunigtem Tempo abermals fortgesetzt. Die Inflationsrate habe sich auf jetzt 4,4% erhöht (Jan.: +4%). Die steigende Inflation in Europa habe sich in Polen positiv auf den Einzelhandelsumsatz ausgewirkt. Der Einzelhandelsumsatz habe sich im Februar mit deutlich beschleunigtem Tempo erhöht. Im Vorjahresvergleich hätten die Einzelhändler 12,2% mehr umgesetzt. Dass sich eine steigende Inflation negativ auf die Stimmung der Konsumenten auswirke, würden die letzten Zahlen aus Italien zeigen. Das Verbrauchervertrauen habe sich im März abermals verschlechtert. Der Stimmungs-Index sei auf 105,2 Punkte gefallen.


Diese Woche hätten die wichtigsten europäischen Rückversicherungen Schätzungen zu den Kosten der Katastrophe in Japan bekannt gegeben. Munich Re (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) rechne nach einer vorläufigen Berechnung mit Schadenszahlungen in Höhe von rund EUR 1,5 Mrd. Das Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2011 könne daher nicht aufrechterhalten werden. Swiss Re (ISIN CH0012332372 / WKN 852246) gehe von Schadensbelastungen in Höhe von USD 1,2 Mrd. aus. Die Unsicherheiten bei dieser Schätzung seien aber "sehr groß", da sich die Berechnung der Schäden besonders schwierig gestalte. Hannover Rück (ISIN DE0008402215 / WKN 840221) gehe von einer Schadenbelastung in der Größenordnung von EUR 250 Mio. aus.

UniCredit (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) habe gemeldet, dass der Gewinn in Q4 gesunken sei. Das sei auf höhere Sonderbelastungen, vor allen aufgrund einer Abschreibung in Deutschland, zurückzuführen. Die Erwartungen hätten aufgrund eines einmaligen Steuerertrags aber geschlagen werden können.

BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) habe weitere Preiserhöhungen angekündigt. So würden die Preise steigen, soweit bestehende Vertragvereinbarungen dies zulassen würden, für alle Kühlerschutzmittel, Bremsflüssigkeiten und Spezialflüssigkeiten um bis zu EUR 300/t. Die zu Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) gehörende Sparte CropScience habe bekannt gegeben, dass man die Hornbeck Seed Company Inc. kaufe. Die Firma sei ein Saatgutunternehmen, das in den Südstaaten der USA Sojabohnen-, Reisund Weizensorten anbiete und über ein eigenes Zuchtprogramm für Sojabohnen sowie eigenes Keimplasma von Sojabohnen verfüge. Alstom (ISIN FR0010220475 / WKN A0F7BK) habe mitgeteilt, dass man im Werk im deutschen Salzgitter 700 Stellen streichen wolle.

Die Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750) habe sich von ihrer US-Mobilfunksparte getrennt. Wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgehe, sei die Sparte T-Mobile USA an den AT&T (ISIN US00206R1023 / WKN A0HL9Z) zu einem Preis von USD 39 Mrd. verkauft worden. Dabei erhalte die Deutsche Telekom USD 25 Mrd. in bar und AT&T-Anteilsscheine im Gesamtwert von USD 14 Mrd. (25.03.2011/ac/a/m)




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