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Europäische Rohstofftitel mit starken Verlusten


11.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Die weiterhin angespannte politische Lage in vielen afrikanischen Ländern, sowie die Herabstufungen der Kreditwürdigkeiten von Griechenland und Spanien in der vergangenen Woche führten dazu, dass der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) bis Donnerstag um 2% auf 277,9 Punkte fiel, so die Analysten der Erste Bank.

Am Freitag sei der Index bis Mittag um weitere 0,9% gefallen.


Gleichzeitig hätten deutsche Staatsanleihen kräftige Kursgewinne verzeichnet. So sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) um 0,58 Punkte auf 122,52 Punkte gestiegen. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Anleihe sei um 10 Basispunkte auf 3,19% gefallen. Der Euro sei zum US-Dollar um fast 2 Cent auf EUR 1,37 gefallen. Gold notiere fast unverändert bei USD 1.405/Unze. Silber sei um 1,9% auf USD 35,2/Unze gestiegen.

Diese Woche hätten insbesondere Rohstofftitel starke Verluste hinnehmen müssen. Der Branchenindex des STOXX 600, der die größten 31 Rohstoffproduzenten Europas beinhalte, sei um fast 8% gefallen. Das sei der höchste Wochenverlust des volatilsten Sektors seit Juli 2010. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass diese Branche meist dem gesamten Aktienindex um ein paar Tage voraus sei. Schwach entwickelt hätten sich auch Technologieaktien (-4%) und Öl- und Gasproduzenten (-3%).

Moody's habe das Rating des hoch verschuldeten Euro-Landes Spanien von "Aa1" auf "Aa2" gesenkt. Der Ausblick sei mit "negativ" angegeben worden. In diesem Zusammenhang sei unter anderem auf den hohen Finanzbedarf bei der Sanierung des maroden spanischen Bankensektors verwiesen worden. Zudem seien, nach den schwachen Arbeitsmarktzahlen in der letzten Woche, abermals schlechte Statistiken zum Zustand der spanischen Volkswirtschaft veröffentlicht worden. Der Umsatz des spanischen Einzelhandels sei im Januar weiter zurückgegangen. Die Umsatzerlöse der Einzelhändler seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,7% geschrumpft. Im Dezember sei lediglich ein Umsatzrückgang um 4,0% verbucht worden.

Die BoE habe am Donnerstag beschlossen, das Zinsniveau unverändert bei 0,5% zu belassen. Marktteilnehmer hätten im Vorfeld mit dieser Entscheidung gerechnet. Auch das Volumen des Anleihe-Rückkaufprogramms sei mit GBP 200 Mrd. bestätigt worden. Gleichzeitig gebe es aber immer öfter positive Meldungen aus der Wirtschaft in Großbritannien zu lesen. Es scheine so, als würde die lockere Geldpolitik derzeit funktionieren. Zum Beispiel sei die Industrieproduktion im Januar mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Es sei ein Plus von 4,4% im Januar verzeichnet worden (Dez: 3,7%). (11.03.2011/ac/a/m)




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