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Wiener Börse Korrektur fortgesetzt


11.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Diese Woche hat sich die "Libyen-Korrektur" an den Börsen fortgesetzt, so die Analysten der Erste Bank.

Ein weiterhin hoher Ölpreis, die politischen Unsicherheiten, steigende Inflationsängste, Konjunktursorgen, und am Ende noch ein schweres Erbeben in Japan hätten zu einem Rücksetzer geführt, der im ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) gerade bei einer äußerst wichtigen charttechnischen Marke von 2.780 bis 2.800 Punkte stehe. Sollte der Indexrückgang hier stoppen, wäre das ein exzellenter Einstiegszeitpunkt.

Die letzte Woche sei für viele Werte nicht gut verlaufen. RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) sei nach einer nicht überzeugenden Präsentation der Q4-Zahlen Wochenverlierer im ATX gewesen. Dies habe die Analysten auch in den Research-Zertifikaten hart getroffen. Allerdings weise die Aktie bei EUR 24 eine Unterstützung auf, die durchaus halten sollte. bwin (ISIN AT0000767553 / WKN 936172) habe um 5,2% korrigiert, ohne dass es hier größere News gegeben hätte.


Flughafen Wien (ISIN AT0000911805 / WKN 884216) habe um 4,6% korrigiert, wobei die Analysten hier diese Woche ihr Kursziel nach unten angepasst hätten. Hier sei der Rücksetzer ihrer Meinung nach auch gerechtfertigt und sie würden keinen dramatischen Rebound sehen. Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) habe ebenso um 4,6% nachgegeben - hier hätten die schlechte Stimmung und negative Brokerkommentare gedrückt, wobei die Analysten auch bei dieser Aktie kaum Aufwärtspotenzial sehen würden.

Auf der positiven Seite habe nach langer Zeit wieder einmal Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) mit +9,5% gestanden. Hier habe es ein Broker-Upgrade gegeben, das im Markt auf fruchtbaren Boden gestoßen sei, der mittelfristige Abwärtstrend sei dadurch allerdings noch nicht durchbrochen worden. Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) sei nach sehr guten Quartalszahlen um 9,3% gestiegen. Auch SBO (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) habe nach überzeugenden Zahlen und einem weiterhin optimistischen Ausblick um 3,6% zulegen können.

Aus Sicht der Analysten würden sich durch den Kursrückgang nun auch sehr interessante Einstiegsgelegenheiten ergeben: IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064) sei bei Kursen von unter EUR 3,0 ein klarer Kauf, ebenso wie Raiffeisen Bank Int. (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) bei Kursen um die EUR 40,0. OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) sei durch Libyen auf ein Niveau von EUR 30,0 gedrückt worden, obwohl Ölwerte international sehr gut performt hätten. Sollte es in absehbarer Zeit zu einer Lösung der Lage in Libyen kommen, habe die Aktie ebenso klares Rebound-Potenzial.

In der nächsten Woche stünden in Österreich noch einige interessante Quartalszahlen auf dem Programm: Österr. Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5), Mayr-Melnhof (ISIN AT0000938204 / WKN 890447) und Wolford (ISIN AT0000834007 / WKN 893975). Wichtiger werde allerdings sicher die weitere politische Entwicklung in Libyen und anderen gefährdeten Staaten sein. Den Mutigen gehöre ja bekanntlich die Welt. Dies sei ein Zeitpunkt, wo man dieses Sprichwort beherzigen sollte und den einen oder anderen stark zurückgekommenen Wert aufsammeln könnte, obwohl die Lage des ATX insgesamt derzeit kurzfristig noch wackelig aussehe. (11.03.2011/ac/a/m)




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