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STOXX 600 konnte steigen


04.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Weiterhin gute Wirtschaftsstatistiken und die positiven Ausblicke der Unternehmen ließen den STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) diese Woche um 1,07% auf 284 Punkte steigen, berichten die Analysten der Erste Bank.

Bis auf die defensiven Versorger (-0,7%), den Einzelhandel (-1,1%) und Banken (-1,5%) hätten alle Sektoren zulegen können. Besonders gefragt seien Rohstoffaktien (+4,4%), sowie Immobilien-, Technologie und Chemiefirmen mit Zuwächsen von etwa 3% gewesen. Auf Drei-Monatssicht seien die besten Sektoren weiterhin: Versicherungen (+17%), Öl & Gas (+14%) sowie Technologie (+13%).

Die EZB habe wie erwartet den Leitzinssatz unverändert bei 1% belassen. Das heutige Statement habe jedoch klar in Richtung früherer Zinsanhebungen hingedeutet. "Größte Aufmerksamkeit ist gerechtfertigt, um Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität einzudämmen". Laut Trichet sei eine Zinsanhebung in der nächsten Sitzung möglich, wenngleich dies nicht notwendigerweise auf eine "Serie" von Schritten hindeuten müsste. Die Projektionen für Wirtschaftswachstum und Inflation seien deutlich nach oben revidiert worden. Die Inflation sollte 2011 zwischen 2,0% und 2,6% liegen, für 2012 würden 1,0% bis 2,4% erwartet.

Der Anstieg der Erzeugerpreise der europäischen Industrie habe sich im Januar mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Binnen Monatsfrist hätten die Preise in der Eurozone um 1,5% zugelegt (Dez: 0,8%). Im Vorjahresvergleich seien die Industrie-Erzeugerpreise um 6,1% nach 5,3% im Dezember geklettert. Das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel sei im Januar angestiegen (M/M: +0,4%; J/J: 1,9%). Die französische Arbeitsmarktlage habe sich in Q4 2010 verbessert. Die Arbeitslosenquote sei von 9,8% auf 9,6% gesunken. Angespannt bleibe hingegen der Arbeitsmarkt in Spanien. Die Anzahl der als arbeitslos gemeldeten Personen sei von Januar auf Februar um 1,6% gestiegen.


Die von den Analysten der Erste Bank zum Kauf empfohlene BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) habe bekannt gegeben, dass der Aufsichtsrat dem Dividendenvorschlag des Vorstands zugestimmt habe. In der am 6. Mai stattfindenden Hauptversammlung solle ein Anstieg der Dividende um 29% auf EUR 2,20 vorgeschlagen werden. (Dividendenrendite: 3,6%). Beiersdorf (ISIN DE0005200000 / WKN 520000) habe bekannt geben müssen, dass der Gewinn 2010 trotz höherer Umsätze gesunken sei, was mit Sondereffekten zusammenhänge.

Carrefour (ISIN FR0000120172 / WKN 852362) habe 2010 eine Gewinnsteigerung um fast 57% geschafft, nachdem man im Vorjahr noch unter hohen Restrukturierungsbelastungen zu leiden gehabt habe. Die Erwartungen seien jedoch verfehlt worden, da das Ergebnis auch in diesem Berichtszeitraum durch Sondereffekte beeinträchtigt worden sei.

Continental (ISIN DE0005439004 / WKN 543900) habe im abgelaufenen Fiskaljahr dank der starken Erholung im Automobilsektor mit einem Ergebnisanstieg aufwarten können. Das Konzernergebnis sei um mehr als EUR 2 Mrd. auf EUR 576 Mio. gestiegen. Trotz der positiven Entwicklung werde auf eine Dividende verzichtet. Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) habe bekannt gegeben, dass Mercedes-Benz im Februar den Aufwärtstrend der letzten Monate fortgesetzt. und den sechzehnten Monat in Folge einen zweistelligen Absatzzuwachs erzielt habe.

Tullow Oil (ISIN GB0001500809 / WKN 591219) habe 7km vor der Küste Ghanas ein in Sandstein eingeschlossenes Ölreservoir entdeckt. Erste Auswertungen hätten dabei ergeben, dass es sich bei dem in 1.674 Metern Tiefe gemachten Fund um ein sehr großes Ölfeld mit qualitativ hochwertigem Öl handle. Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727) habe gemeldet, dass man mit dem russischen Gasproduzenten OAO Novatek (ISIN US6698881090 / WKN A0ETK2) eine strategische Partnerschaft geschlossen habe.

Aviva (ISIN GB0002162385 / WKN 854013) habe bekannt gegeben, dass man 2010 einen deutlich höheren Gewinn (+36%) habe erzielen können, was auf gestiegene Einnahmen bei Lebensversicherungen und geringere Kosten zurückzuführen sei. Adecco (ISIN CH0012138605 / WKN 922031) habe in Q4 mit einem deutlichen Gewinnplus aufwarten können. Der Nettogewinn habe sich auf EUR 141 Mio. verdreifacht. Alcatel-Lucent (ISIN FR0000130007 / WKN 873102) habe um 8% zugelegt. Gerüchte, wonach eine chinesische Firma ein Übernahmeangebot vorbereiten könnte, stünden im Raum. (04.03.2011/ac/a/m)




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