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ATX leicht im Minus


04.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Nach den Verlusten der letzten Woche konnte sich der österreichische Leitindex ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) in dieser Woche einigermaßen stabilisieren, berichten die Analysten der Erste Bank.

Zur Mitte der Woche habe es noch so ausgesehen, als könnte der ATX ein wenig zulegen, letztendlich sei er aber leicht ins Minus (-0,2%) gerutscht. 13 von 20 Werten hätten auf Wochensicht zwar eine positive Performance aufweisen können, unter den sieben mit negativen Vorzeichen hätten sich jedoch die Banken, OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341), Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) und Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738), somit also die meisten Schwergewichte befunden.

Die Berichtssaison habe in dieser Woche ihre Fortsetzung gefunden. Auf dem Programm hätten Zahlen von Verbund und Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) gestanden. Es seien allerdings nicht nur die schwächer als erwarteten Zahlen gewesen, die diese beiden Werte unter Druck gebracht hätten. Beim Verbund habe die Dividende in Höhe von EUR 0,55 pro Aktie enttäuscht (erwartet seien 0,65 gewesen) sowie der verhaltene Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr, der mit Sicherheit einige negative Gewinnrevisionen nach sich ziehen werde. Und bei der Intercell sei die Angst, aus dem ATX zu fallen, hinzugekommen. Diese beiden Werte seien auch die Verlierer der Woche im ATX gewesen (-8,6% bzw. -8,4%).


Quartalszahlen habe auch Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU) berichtet, die ebenfalls unter den Schätzungen der Analysten zu liegen gekommen sei. Ein starker Ausblick habe nichts geholfen, die Aktie habe auf Wochensicht 4,5% verloren, bleibe für die Analysten allerdings eine klare Kaufempfehlung.

Gewinner der Woche sei bwin (ISIN AT0000767553 / WKN 936172) mit einem Plus von 10,4% gewesen. Der Großteil der Kursgewinne sei dabei am Donnerstag erzielt worden, dem Tag also, an dem PartyGaming solide Zahlen habe vorlegen können. Die Aktie werde voraussichtlich noch bis zum 25. März zu handeln sein, am 31. erfolge dann das Delisting. Ebenfalls zu den Gewinnern hätten Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) (+6%) und Schoeller-Bleckmann (SBO) (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) (4,9%) gezählt, die beide nächste Woche berichten würden.

Spannend sei die Entscheidung über die zukünftige Zusammensetzung des ATX verlaufen. Mit dem 21. März würden IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064), conwert Immobilien (ISIN AT0000697750 / WKN 801475) und CA Immo (ISIN AT0000641352 / WKN 876520) aufgenommen, im Gegenzug würden bwin, Mayr-Melnhof (ISIN AT0000938204 / WKN 890447) und der Flughafen Wien (ISIN AT0000911805 / WKN 884216) aus dem Index fallen. Für letzteren sei diese Entscheidung etwas überraschend gekommen, hätten doch die meisten Marktteilnehmer bereits mit einem Ausschluss von Intercell gerechnet, die nach Marktkapitalisierung nicht mehr unter den erforderlichen Top 25 gereiht gewesen wäre.

Da das ATX-Komitee die bwin bei dieser Reihung nicht mehr berücksichtigt habe, habe die Intercell noch den Sprung in die Top 25 geschafft, womit der Flughafen zum Handkuss gekommen sei. In der nächsten Woche würden Zumtobel, RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182), Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305), CA Immo und SBO berichten. (04.03.2011/ac/a/m)




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