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ATX verlor 3,9%


25.02.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Leitindex ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) verlor in dieser Woche 3,9%, befand sich dabei allerdings in guter (internationaler) Gesellschaft, berichten die Analysten der Erste Bank.

Auslöser dafür seien die Ereignisse in Nordafrika gewesen. Die Widerstände bei 2.975 und 3.000 Punkten seien damit einmal in weite Ferne gerückt. Der Blick richte sich nun auf potenzielle Unterstützungen, und die gebe es. Der wichtigste liege bei 2.827 Punkten, das sei das Low der letzten beiden Monate. Hier verlaufe auch aktuell der seit Juni letzten Jahres verlaufende Aufwärtstrend. Sollte diese Unterstützung nicht halten (man sei leider nicht allzu weit davon entfernt), gebe es weiteren Support bei 2.800 Punkten sowie bei 2.767 Punkten (Fibonacci-Retracement).

Die kurzfristigen markttechnischen Indikatoren könnten sehr einfach zusammengefasst werden, denn sie würden nach den ziemlich heftigen Verlusten dieser Woche beinahe alle gleich schlecht aussehen. Interessanter sei dagegen die Betrachtung der wöchentlichen Kerzencharts. Denn auch hier stehe der MACD gerade davor, ein Verkaufssignal zu generieren, es wäre das erste dieser Art seit Anfang Mai 2010.

Umso wichtiger würden jetzt die oben erwähnten Unterstützungslinien erscheinen. Sollte der Trend brechen und mittelfristige Verkaufssignale ausgelöst werden, dann stehe uns wohl eine längere Konsolidierungsphase bevor. Die weiteren Entwicklungen in Nordafrika und der gesamten Region im nahen Osten würden auch für die Märkte richtungweisend sein. (25.02.2011/ac/a/m)


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